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Hans im Glück (Vertrieb Schmidtspiele)

Hans im Glück steht wieder für eine gesunde Mischung aus neuem Spiel und Erweiterungen zu erfolgreichen Spielen


Brügge: Die Stadt am Zwin Brügge: Die Stadt am Zwin (Stefan Feld, 2 - 5 Spieler, ab 10 Jahre)

Die Erweiterung besteht aus vier Modulen, die einzeln oder komplett zu dem Grundspiel hinzugenommen werden können. Zunächst ist Brügge nun für fünf Spieler spielbar. Zu fünft müssen, sonst können neue Karten hinzugenommen werden. Dabei gibt es eine neue Gruppe: Die Reisenden. Sie hantieren viel mit dem Ablagestapel.

Im Hafen kommt immer dann ein Schiff an, wenn der entsprechende Würfel ein 3 oder 4 zeigt. Zahlt man beim Kanalbau einen Handlanger in der Farbe des Schiffes, nutzt man die Sonderaktion, z. B. gibt es darüber die Möglichkeit, eine Einmalkarte nochmal zu nutzen. Zuletzt gibt es die Gesetze, von denen jede Runde eines gilt. Jedes Gesetz verbessert den Effekt einer Aktion, so erlaubt der Notfallplan, eine Bedrohung in beliebiger Farbe abzulegen.

Fazit: Brügge wird größer und flexibler.


Carcasonne - Schafe und Hügel Carcasonne - Schafe und Hügel (Klaus-Jürgen Wrede, 2 - 6 Spieler, ab 8 Jahre)

In dieser Erweiterung gibt es mehrere kleine Erneuerungen. Der Namen kommt von den Hirten, die auf eine Wiese gestellt werden. Zu ihm gesellt sich ein Schafsplättchen. Wenn die Wiese vom gleichen Spieler ausgebaut wird, kann der Spieler den Hirten werten und bekommt pro Schaf einen Punkt. Er kann aber auch ein weitere Schafsplättchen aus dem Beutel ziehen und zu dem Hirten legen. Erwischt er aber dabei einen Wolf, sind die Schafe verloren und der Hirte muss ohne Punkte zurück in den Vorrat.

Bei den Hügeln wird ein Plättchen ungesehen unter das eigentliche Plättchen gelegt. Bei einem Gleichstand entscheiden die Figuren auf dem Hügel. Gleichzeitig verschwinden durch die Hügel ein paar Plättchen und niemand weiß mehr, ob ein bestimmtes Plättchen noch ins Spiel kommt. Zuletzt gibt es Weinberge, die einem Kloster drei zusätzliche Punkte bescheren.

Fazit: Carcassonne mit einen Käfermotor haben. Es läuft und läuft und läuft.


Helios Helios (Matthias Prinz, Martin Wagenborn, 2 - 6 Spieler, ab 10 Jahre)

Jeder Spieler baut seine eigene Insel. Zu Beginn besteht sie aus einem Landstück, auf dem ein Rohstoff liegt und einer Sonne die drüber liegt. Es gibt drei mögliche Aktionen, um sein Reich auszubauen. Die erste ist die Landerweiterung. Durch sie bekomme ich ein weiteres Inselplättchen und sofort den Rohstoff, der dort produziert wird. Insgesamt gibt es fünf verschiedene Rohstoffe.

Diese werden für die zweite Aktion benötigt: Bau von Häusern. Dabei gibt es zwei Wege. Auf der einen Seite kann ich Landschaften auf meiner Insel zu Städten umbauen. Anstatt Rohstoffe produzieren diese dann Siegpunkte. Auf der anderen Seite kann ich Gebäude errichten, die mir überwiegend spieltechnische Vorteile bringen. So geben sie Mana, ermöglichen zwei Rohstoffe auf jeder Landschaft zu lagen oder einen schnelleren Sonnenumlauf. Damit kommen wir zur dritten Aktion, der Bewegung der Sonne. Die Sonne zieht um unsere Insel herum. Landschaften, an die die Sonne nach ihrer Bewegung grenzt, produzieren entweder einen Rohstoff oder Siegpunkte.

HeliosAm Ende jeder der Runden können magische Wesen engagiert werden. Im Gegensatz zu Gebäuden sind sie nur einmal verfügbar, so dass hier Konkurrenzkampf herrscht. Wenn ein solches Wesen mit Rohstoffen bezahlt wird, bringt es am Ende des Spiels Siegpunkte.

Was wir hier beschreiben, ist das Grundprinzip. Viele Kleinigkeiten runden das Spiel ab und bringen zusätzliche taktische Möglichkeiten.

Fazit: Helios hat uns schon als Prototyp sehr gut gefallen. Jetzt ist es ausgereift und fasziniert durch die vielen Wege, mit der man seine Insel entwickeln kann. Wir freuen uns jetzt schon darauf, die vielen strategischen Möglichkeiten zu entdecken.