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Huch & Friends

Der Verlag präsentierte viele Spiele, bei denen Denken und genaues Schauen im Vordergrund steht. Dazu gehören auch immer Solitärspiele.


Abra Palabra Abra Palabra (Dean Kreek, ab 4 Spieler, ab 12 Jahre)

Die Spieler teilen sich in wie Gruppen auf. Ein Spieler einer Gruppe soll Begriffe erklären und dabei möglichst wenige Wörter benutzen. Hinzu kommt noch ein Handicap, wie zum Beispiel das Verbot, Adjektive zu verwenden.

Fazit: Ein kommunikatives Spiel, bei dem sehr wenig geredet wird.


Azteka Azteka (Andrea Mainini, 2 - 3 Spieler ab 8 Jahren)

Auf einem Rondell aus vier konzentrischen Kreisen mit je acht Steckplätzen werden Figuren gesteckt. Es gilt Ringe beziehungsweise Sektoren zu besetzen. Dazu kann jeder der beiden Spieler eine Figur in eines der Plätze stecken oder aber einen der Kreisen um ein Segment drehen. Ein Spieler übernimmt die Rolle des Lebesn und wenn dieser Spieler ein Segment vollständig mit seinen Figuren besetzt, darf er sofort eine weitere Figur platzieren. Der andere Spieler spielt den Tod. Wenn dieser ein Leben komplett mit seinen Figuren einschließt, wird die Figur entfernt.. Ziel des Spiels ist es für das Leben auf jedem Ring und jedem Segment vertreten zu sind, für den Tod einen Ring oder Tod komplett alleine zu besetzen. Bei drei Spielern entfallen die besonderen Eigenschaften. Hier gibt es dann eine dritte Partei zwischen Leben und Tod: Die Mumien.

Fazit: Huch & friends setzen die Reihe abstrakter Spiele dieses Mal mit einem Spiel mit einer Drehmechanik fort.


Mango Tango Mango Tango (Inon Kohn, 1 Spieler, ab 5 Jahre)

Auf einer Wippe, die bis zu fünf Plätze auf jeder Seite anbieten, sind Tukane nach einer Vorgabe zu platzieren. Hinzu kommen manchmal aus noch Mangos auf deren Köpfen. Eine Vorgabe gibt an wo oder wie viele weitere Tukane und Mangos zu platzieren sind. Dies muss dann so geschehen, dass die Wippe ins Gleichgewicht gebracht wird.

Fazit: Hier werden Rechenaufgaben schön visualisiert und es ist möglich, die Lösung durch ein wenig probieren zu bekommen.


Out of Mine! Out of Mine! (Martin Nedergaard Andersen, 2 - 4 Spieler, ab 10 Jahre)

Jeder Spieler bekommt ein Tableau, auf dem eine Fläche mit Quadraten zu sehen ist. Per Karte wird bestimmt, welche farbigen Teile zu verwenden sind, um diese Fläche zu füllen. Die Teile sind nun für alle Spieler zugänglich und so heißt es einerseits, schnell zu bauen, um die richtigen Teile zu bekommen, aber auch genau aufzupassen, dass man seine Fläche ausgefüllt bekommt.

Fazit: Mit Formen eine Fläche füllen ist nicht neu, die Vergabe der Steine als Konkurrenzwettbewerb hingegen gab es noch nicht.


Voll Schaf Voll Schaf (Francesco Rotta, 2 - 4 Spieler , ab 7 Jahre)

Die Spieler bekommen einen Stapel mit Schafchips, die sie auf die Weide setzen. Wenn man am Zug ist, nimmt man einen Teil des Stapels und zieht ihn in eine Richtung so weit wie möglich, also bis man auf den Spielfeldrand oder eine andere Schafherde trifft. Nach und nach werden die Zugmöglichkeiten weniger und wer am Ende, wenn alle Schafe bewegungsunfähig sind, die meisten Felder erobert hat, ist Sieger.

Fazit: Ein taktisches Setzspiel mit ganz einfachen Regeln.


Welt der Spiele Welt der Spiele (2 - 5 Spieler, ab 14 Jahre)

Zum 10-jährigen Jubiläum bringt Huch & friends ein Quiz für die Spieleszene heraus. Gab es früher die Welt der Bücher, Weine, Biere und vieles mehr, sind diese Mal Spiele der Inhalt der Quiz-Fragen. Nun kann jeder zeigen, ob er ein Kenner ist oder aber ob das Wissen doch nicht so tiefgründig ist, wie er dachte.

Fazit: Wir haben uns einige Fragen angeschaut und unser Wissen reichte nicht aus, sie souverän zu beantworten.


Xalapa Xalapa (Lauge Luchau, 1 - 6 Spieler, ab 8 Jahre)

Mit Karten werden Aufgaben ausgelegt, zum Beispiel auf wie welchen Farben ich wie Steine liegen haben soll oder dass ich genau so viele Steine auf Kreuzungen wie auf Eidechsen platzieren soll. Hinzu kommt noch eine Karte, die vorschreibt, welche topologische Konstellation ich unbedingt in meiner Auslage unterbringen muss. Dann dürfen alle Spieler gleichzeitig an ihrer Lösung basteln. Das Spiel kann über die Anzahl der Vorgaben in seinem Schwierigkeitsgrad skaliert werden.

Fazit: Spiele, bei denen Vorgaben als eine Art Puzzle erfüllt werden müssen, gibt es inzwischen viele. Hier nun gibt es einen sehr flexiblen Vertreter, bei dem die Lösung nicht offensichtlich ist.


Zombeasts Zombeasts (Kinjiro, 2- 4 Spieler, ab 8 Jahre)

Auf Karten sind Ratten, Hunde, Katzen und Hasen abgebildet. Vier Karten zusammen ergeben einen Vollmond. Ich kann Karten ablegen und so meiner Vollmond vervollständigen. Immer wenn ein Tier schon an meinem Mond liegt und ich noch eines dazu packe, darf ich sofort noch eine Karte legen. Ziel ist es den Mond zu vervollständigen, denn das bringt die Punkte. Neutrale Karten können überall hingelegt werden und dienen auch dazu, Karten bei den Mitspielern zu stibitzen.

Fazit: Ein Legespiel, das mit braven Tieren, ganz und gar nicht brav daher kommt.