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Beasty Bar (Stefan Kloß, ab 8 Jahre, 2 - 4 Spieler)

Beasty Bar

Jeder Spieler hat die gleichen zwölf Karten. Sie zeigen zwölf verschiedene Tiere, die in die Bar wollen. Für seinen Spielzug hat der Spieler vier Karten auf der Hand. Er legt eines davon an das Ende der Warteschlange. Danach wird das Tier aktiv und nutzt seine Spezialfähigkeit. Warten danach noch fünf Tiere vor dem Eingang der Bar, werden die ersten beiden eingelassen. Das letzte Tier in der Schlange hingegen bekommt vom Türsteher einen Tritt und landet in der Gosse.

Den Pfiff erhält das Spiel durch die Eigenschaften der Tiere. Da wird vorgedrängelt, andere in die Gosse geschickt und Eigenschaften kopiert. Das Spiel endet, wenn alle Karten ausgelegt wurden. Dann gewinnt der Spieler, der die meisten Tiere in die Bar bringen konnte.

Fazit: Ein Fun-Game der Topklasse. Wir haben es während der Messetage bereits sechs Mal gespielt, und es war jedes Mal sehr spaßig.


Bite Night (Ronald Wettering, ab 8 Jahre, 3 - 4 Spieler)

Bite Night

Jeder Spieler bekommt verdeckt 12 Plättchen. Sie gibt es in verschiedenen Farben mit Vampir-Motiven wie Dracula, Sarg oder Knoblauch. Jedes Plättchen gibt es doppelt, einmal mit und einmal ohne Herz. Dazu bekommen die Spieler Wertungskarten. Sie sagen an, wie viele Punkte es für welche Plättchen-Kombination gibt, z. B. einen Punkt für jedes rote Plättchen oder vier Punkte für zwei farbgleiche Särge. Statt der Wertung kann dort auch eine Aktion stehen, wie zum Beispiel "Jeder Spieler legt zwei Plättchen auf den Friedhof".

Reihum spielt jeder Spieler eine Karte, indem er sie verdeckt auf einem zentralen Stapel legt. Danach decken die Spieler jeder drei ihrer Plättchen auf. Nun greift sich jeder die drei Plättchen, die er gerne hätte. Karten spielen und Plättchen nehmen - das wird drei Mal wiederholt. Nun wird der Stapel der Wertungskarten umgedreht und ausgewertet.
Insgesamt werden vier Durchgänge gespielt. Wer dann am meisten Punkte hat, ist Sieger.

Fazit: Ein Spiel auf Geschwindigkeit, bei dem es notwendig ist, über die Beobachtung der Mitspieler herauszufinden, welche Plättchen besonders wertvoll sein könnten.


Mangrovia (Eilif Svensson, ab 10 Jahre, 2 - 5 Spieler)

Mangrovia

Durch die Mangroven zieht sich ein Fluss, der besiedelt werden soll. Dazu erwerben wir Karten, die uns Baurechte geben und andere Karten, die einen Wert als Baumaterial haben. Zunächst legen sich die Spieler reihum fest, welche Aktion sie ausführen möchten. Dies geht über ein minimales Worker Placement. Es ist so aufgebaut, dass ein Spieler, der als erstes eine Kation macht, dann er wieder als letztes an die Riehe kommt. Die beiden Aktionen sind gekoppelt, z. B. wen ich drei Karten bekommen möchte, werde ich dazu Startspieler und bestimme, in welchen Gebieten gebaut werden darf.

MangroviaDanach werden die Aktionen ausgeführt: Karten bekommen, Hütte bauen und Amulette erhalten. Amulette sind eine zweite Währung neben dem Baumaterial. Für jede Hütte gibt es Siegpunkte. Einige Hütten verbessern die Qualität der Amulette, wenn ich mich dafür entscheide, welche zu nehmen. Die Hütten stehen in Reihen und Spalten. Am Ende des Spiels, das eintritt, wenn ein Spieler seine Hütten verbaut hat, werden die Reihen und Spalten gewertet. Es zählt die Mehrheit der Hütten, bei Gleichstand entscheidet die Hütte, die näher an den Abbildungen der Statuen steht. Für zwei Gebiete, die weit von den Statuen entfernt sind, gibt es Sonderwertungen.

Fazit: Mangrovia ist ein in seinen Mechanismen fein abgestimmtes Worker-Placement und Bauspiel, dass zusätzlich durch seine farbenfrohe Gestaltung überzeugt.