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alea (Vertrieb: Heidelberger)

La Isla (Stefan Feld, ab 10 Jahre, 2 - 4 Spieler)

La Isla

Als Forscher begeben wir uns auf eine unbekannte Insel. Sie hat keinen Namen, sondern trägt einfach nur die spanische Bezeichnung "La Isla". Dort angekommen, sehen wir fünf verschiedene ausgestorbene Tierarten. Wenn wir die Tiere umzingeln, sind sie von uns gefangen genommen worden und bringen uns Siegpunkte.

Dies ist die Hintergrundgeschichte für ein im Grunde abstraktes Spiel. Wir beginnen das Spiel mit je einem Rohstoff aus jeder Landschaft sowie zwei Tieren einer ausgestorbenen Art. Zu Beginn jeder Spielerunde erhalten alle Spieler drei Karten. Diese Karten weisen drei Funktionen auf. Sie bieten einen Spielvorteil, sie liefern einen Rohstoff und sie bringen dem Spieler für bereits gefangene Tiere einer Art Punkte. Jeder Spieler verteilt nun seine Karten, so das jeweils eine Karte eine der Funktionen wahrnimmt.

La IslaDanach werden die vier Spielphase abgehandelt. Zunächst wird die Karte mit dem Spielvorteil in eine von drei Taschen gesteckt. Ab der vierten Spielrunde wird hierbei eine frühere Karte abgedeckt und der Vorteil geht verloren. Danach gibt es den Rohstoff aus der zweiten Karte. In der dritten Phase entsenden wir einen Forscher auf die Insel beziehungsweise versetzen ihn dort. Dies kostet uns zwei Rohstoffe der Landschaft, in die sich der Forscher begibt. Hat ein Spieler mit dem Forscher ein oder mehrere Tiere umzingelt, nimmt er sie an sich und bekommt dafür Siegpunkte. Zuletzt wird die Tierart der dritten Karte aufgewertet und der Spieler bekommt Punkte für bereits in Besitz befindliche Tiere dieser Art.

Sobald die Tierarten zusammen einen gewissen, spielerzahlabhängigen Wert erreichen endet das Spiel und es kommt zur Schlusswertung, in der die gefangenen Tiere noch einmal Punkte bringen.

Fazit: Das Spiel lebt von der Kurzfristigkeit: Ich bekomme Karten und muss daraus das Beste machen. Das erlaubt kaum langfristige Strategien, lässt mich aber besser dastehen, wenn ich die gerade verfügbaren Spielvorteile gut nutze.


Las Vegas Boulevard (Rüdiger Dorn, ab 8 Jahre, 1 - 8 Spieler)

Las Vegas Boulevard

Die Casino-Tour geht weiter: Las Vegas Boulevard bringt neben Spielmaterial für den sechsten, siebten und achten Spieler diverse Module, welche Abwechslung ins Zockerleben bringen: Biggie und Kicker sind Würfel die doppelt zählen, bzw. als Rausschmeißer fungieren. Regenbogenkarten, deren Wert erst bei der Auswertung enthüllt wird, bringen ein neues Zockerelement ins Spiel. Der Einarmige Bandit fungiert als siebtes Casino, besitzt jedoch abweichende Einsetzregeln - hier erhält jede Würfelzahl nur einmal Eintritt! Bonuskarten und Aktionskarten bringen taktische Überlegungen nach Las Vegas, 100.000 $ Geldscheine versorgen diejenigen, denen 90.000 $ noch viel zu mager waren. Für die einsamen Zockerseelen ist außerdem eine gelungene Solovariante im Angebot.

Fazit: Nicht als Schnellschuss, sondern erst zwei Jahre nach dem Erfolg des Grundspiels erscheint nun die Erweiterung. Die interessanten neuen Varianten haben das Potential, Las Vegas vermehrt zurück auf die Spieltische zu bringen.