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Amigo

Amigo besinnt sich wieder auf seine Stärken, und verstärkt die Bemühungen im Bereich der Kartenspiele. Außerdem wird auch der Bereich Kinderspiele kräftig ausgebaut.


Alle meine entchen Alle meine Entchen (Heinz Meister, 2 - 4 Spieler, ab 3 Jahren)

Die Entenfamilie, voran die Mama, dahinter die drei Küken schwimmen im Kreis um die in der Tischmitte ausliegenden Plättchen. Deckt man eines dieser Plättchen auf, ist dort eine Ente abgebildet. Ist diese Ente diejenige, die am Ende der Reihe schwimmt, darf sie sich nach ganz vorne setzen, und der aufdeckende Spieler darf das Plättchen behalten. Danach darf er noch einen Zug machen. Ist es eine andere Ente, wird das Plättchen verdeckt wieder an seinen alten Platz gelegt. Sind alle Plättchen verteilt, ist das Spiel beendet und derjenige mit den Meisten Plättchen gewinnt.

Fazit: ein einfaches Erinnerungsspiel, das durch die großen Gummienten einen hohen Aufforderungscharakter hat. Ob die Enten wohl in der Badewanne landen?


Alle meine Tiere Alle meine Tiere (Reinhard Staupe, 2 - 6 Spieler, ab 6 Jahren)

Zum Spiel gehören 42 Tierkarten, die auf der Vorderseite ein Bild des Tiers und seinen Namen zeigen. Die Rückseite trägt Angaben über Größe, Gewicht, Lebensweise (Einzelgänger oder Herde) und Gefährdung. In der Mitte werden neun Karten im Quadrat ausgelegt. Eine Kategorienkarte zu den Infos auf der Rückseite wird gezogen. Diese muss nun einer Reihe, Spalte oder Diagonale zugewiesen werden. Bei Gefährdung und Lebensart müssen die drei Tiere der Reihe alle der gleichen Kategorie angehören, bei Größe und Gewicht müssen die Tiere nun aufsteigend größer oder kleiner, leichter oder schwerer werden. Hat man die Karte angelegt, werden die drei betreffenden Karten aufgedeckt und die Werte kontrolliert. Stimmte die Aussage, darf man sich eine der drei Karten als Punkt nehmen, die anderen werden wieder verdeckt. Und der nächste Spieler legt eine neue Kategorie aus. Stimmte es nicht, muss der nächste Spieler einen Versuch starten.

Fazit: Hier wird Wissen über Tiere vermittelt und abgefragt.


Crazy Lab Crazy Lab ( Gregorio Morales und Gordi Gene, 3 - 5 Spieler, ab 10 Jahren)

Jeder Spieler erhält 10 Stichkarten, die ein bis drei Farben in gleichen oder verschiedenen Werten zeigen. Dazu erhält er noch vier Wertungskarten, die auf einer Seite seine Minusfarbe zeigen, die allen bekannt ist. Nun wählt er eine der Karten aus, die auf der anderen Seite eine der anderen Farben zeigt. Dies ist die geheime Plusfarbe. Dann werden noch zwei dieser Karten zum Trumpfkartenstapel hinzugefügt. Nun werden Stichrunden gespielt, bei denen jede Runde eine neue Trumpfkarte ausgespielt wird. Es muss nicht bedient werden. Die höchste Karte erhält den Stich. Zum Schluss werden die Plus und Minuspunkte der Kartenwerte aufaddiert.

Fazit: Die Beschreibung erinnert mich an Sticheln, das ich gern gespielt habe.


GespensterturmGespensterturm (Heinz Meister, 2-6 Spieler, ab 5 Jahren)

Rund um den Gespensterturm liegen die Gespensterkarten verdeckt aus. Die Turmuhr zeigt 10 Uhr. Gemeinsam versucht man nun, die kleinen Gespenster bis Mitternacht ins Bett zu schicken. Zuerst wird eine Gespensterkarte aufgedeckt. Dann deckt der nächste Spieler eine zweite auf. Hat sie die gleiche Hintergrundfarbe, ist alles in Ordnung, und der nächste Spieler darf versuchen, die dritte gleichfarbige Karte zu finden. Hatte die Karte die falsche Farbe, werden beide Karten wieder umgedreht, und die Turmuhr wird fünf Minuten weiter gestellt. Wurde die dritte Karte gefunden, werden die drei Karten in das zugehörige Turmzimmer gelegt. Passte die dritte Karte nicht, werden auch hier alle drei wieder umgedreht, und die Uhr vorgestellt. Die Spieler haben gewonnen, wenn alle Geisterkinder vor Mitternacht in Ihren Zimmern sind.

Fazit: Auch dies ist eine Neuauflage eines kooperativen Klassikers aus dem Herder Verlag.


HUGO - das SchlossgespenstHugo - das Schlossgespenst (Wolfgang Kramer, 2 - 8 Spieler, ab 7 Jahren)

Das Spiel beruht auf dem Spiel Mitternachtsparty, das 1989 einen Platz auf der Auswahlliste der Spiel des Jahres-Jury stand. Auf der Rückseite des Planes ist ein zweiter Spielplan zu finden, auf dem man die Original-Variante spielen kann. Neu ist in dieser Version, dass man nun andere Spieler aus Verstecken herauswerfen kann, und dass Hugo immer schneller wird.

Fazit: Noch ein Familien Klassiker wird neu aufgelegt.



Neben der Neuauflage von Set gibt es auch zwei weitere Kartenspiele der Autorin: Five Crowns, das an Rommé erinnert und das Stichspiel Xactika. Außerdem bringt Amigo passend zur Bundestagswahl noch Skat, Doppelkopf und Romméspiele mit Politikerportraits heraus.