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Sanssouci (Michael Kiesling, ab 8 Jahre, 2 - 4 Spieler)

Sanssouci

Hinweis: Die Bilder zeigen das Spiel in der Entwicklung. Daher sind manche Materialien und Grafiken noch in einem Testzustand.

Die Adligen stehen bereit am Garten zu Schloss Sanssouci. Während des Spiels werden sie immer weiter in den Garten gehen, doch dazu muss der Garten erst einmal gepflegt werden. Für die Gartenpflege liegen auf einem Tableau 10 Tele aus. Das Motiv gibt an, in welche Spalte des Gartens sie gehören. Der Ort an dem sie (zufällig) ausgelegt wurden, bestimmt die Reihe. Jeder Spielerverfügt über 18 Karten, die sich in zwei Typen unterteilen und von denen er zwei auf die Hand nimmt. Eine spielt er aus und nimmt sich gemäß dem Kartentyp eine Dekoration.

Der erste Typ gibt eine von neun Gartendekorationen vor. Liegt eine solche Dekoration aus, nimmt man sie sich und legt sie an den vorgegebenen Platz. Gibt es keine solche Dekoration, darf eine beliebige genommen werden. Auch diese muss an den vorgesehenen Platz gelegt werden. Ist der Platz schon belegt, wird die Dekoration auf die Rückseite gedreht und zeigt nun einen Gärtner. Dieser wird entweder in die Reihe oder die Spalte gelegt, in der die Dekoration gehört hätte.

SanssouciDanach bewege ich einen Adligen. Jeder Adlige ist genau einer Spalte zugeordnet und beendet seinen Zug nur in dieser Spalte. Dort steht natürlich wieder die gleiche Dekoration, da auch diese den Spalten zugeordnet sind. Der Adlige bewegt sich aber nur über Dekorationen - auch fremde- und über Gärtner; freie Felder sind für ihn tabu. Gärtner sind aber unter seiner Würde und so bleibt er dort niemals stehen. Je weiter er mit seiner Bewegung in den Garten vordringt, desto mehr Punkte bringt die Bewegung.

Sind alle Karten gespielt, kommt es zur Schlusswertung. Voll bebaute Reihen und Spalten bringen nun Bonuspunkte. Außerdem hat jeder Spieler zwei Lieblinge. Für die Position dieser beiden Adligen gibt es noch einmal so viele Punkte als wären sie gerade mit einer Bewegung auf ihr Feld gezogen worden.

Als wir Sanssouci gespielt haben, waren zwei Erweiterungen angedacht: Die Spielpläne sind beidseitig bedruckt und auf der einen Seite gibt es bei einen Bonus oder Malus wenn sie mit einer Dekoration oder einem Gärtner bebaut werden. Dazugibt es Zusatzkarten, die dem Spieler einen Vorteil verschaffen, wenn er eine vorgegebene Bedingung erfüllt.

Fazit: Sanssouci ist ein schönes Familienspiel. Es ist schnell gespielt und erfordert etwas Taktik. Mit den Karten und den ausgelegten Dekorationen kommt aber auch Zufall ins Spiel. In den Testrunden blieb es bisher niemals bei nur einem Spiel.