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PD Verlag

Concordia (Mac Gerdts, ab 12 Jahre, 2 - 5 Spieler)

Concordia

Hinweis: Die Bilder zeigen das Spiel in der Entwicklung. Daher sind manche Materialien und Grafiken noch in einem Testzustand.

Wir begeben uns zurück in das antike Rom. Vor uns liegt Karte, die je nach Spielerzahl acht Regionen mit 20 Städten oder 12 Regionen mit 30 Städten zeigen. Wir beginnen zunächst in Rom mit einer Legion und einer Flotte für jeden Spieler.
Wir wollen uns ausbreiten, aber dieses Mal friedlich. Dafür gibt es fünf Handelswaren, von Nahrung bis Wein, von der wir jede zu Beginn ein paar besitzen. Motor des Spiels sind sieben Karten, von denen wir pro Zug eine Karte ausspielen und die darauf beschriebene Aktion ausführen.

ConcordiaFangen wir mit dem Ausbreiten an. Dazu bewegen wir eine Truppe oder eine Flotte auf den Linien, denn unsere Einheiten stehen immer zwischen zwei Städten. Anschließend können wir gegen Abgabe von Handelswaren und Geld in Städten siedeln, und zwar gleich in mehreren, sofern eine Einheit von uns angrenzend steht.
Fehlen uns Rohstoffe kann der Kaufmann helfen. Er gibt uns Taler und erlaubt uns zwei Sorten von Waren zu handeln, also zu kaufen oder/und zu verkaufen. Falls dies nicht der richtige Weg ist, kann eine Region produzieren. Dann bekommt jeder Spieler, der dort in einer Stadt ansässig ist, dass dort produzierte gut. Wer die Produktion auslöst bekommt dazu noch entweder Taler oder die wertvollste Ware, die die Region produziert.
Der Senator erlaubt mir, weitere Karten zu kaufen. Dies gibt mir nicht nur weitere taktische Möglichkeiten, die Karten geben auch an, wofür ich Siegpunkte bekomme. Deshalb ist ihr Kauf besonders wichtig.

ConcordiaWeil wir aber doch mal eine Karte doppelt nutzen wollen gibt es den Diplomat. Er erlaubt es uns, eine Karte, die gerade von einem Mitspieler gespielt wurde, zu nutzen. Zuletzt gibt es den Tribun. Er veranlasst, dass bereits gespielte Karten wieder auf die Hand kommen.
Durch den Zukauf kommen noch Produktions- und Wertungskarten für die einzelnen Handelswaren ins Spiel sowie ein Präfekt, der die Produktion einer Stadt verdoppelt. Beides sorgt dafür, dass man gezielter in die eigene Tasche produzieren kann.
Der Verkauf der Karten über den Senator bestimmt das Spielende, denn die zusätzlichen Karten wollen verkauft werden. Abschließend erhält jeder Spieler seine Siegpunkt über die Start- und die gekauften Karten. Wer dann die meisten Punkte hat, ist Sieger.

Zusatz: Das Spiel wurde gegenüber 2012 in vielen Details überarbeitet. so entfielen z. B. die sechste Ware, das Gold und der Unterschied zwischen Regionen mit zwei und drei Städten. Dadurch wird der Spielablauf gestrafft ohne dass auch nur ein Stück taktische Tiefe verloren geht. Unser Dank gilt Verlag und Autor, die den Aufwand dafür getrieben haben und die Geduld aufbrachten, ein Spiel über einen nicht geraden kurzen Zeitraum zu perfektionieren.

Fazit: Die Aktionen sind regeltechnisch einfach, das Spiel selbst hingegen nicht. Der Ablauf will gut geplant sein. Es gibt während des Spiels nur einen Zufall: die Reihenfolge, in der die Kaufkarten erscheinen. Damit nun aber jedes Spiel anders verläuft, werden die Waren, die die Städte produzieren, zu Beginn immer anders ausgelegt. Hier kommt ein großes Strategiespiel von Mac Gerdts auf uns zu, das dieses Mal ohne das Rondell auskommt.