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Ludonaute

SOS Titanic (Bruno Cathala und Ludivic Maublanc, ab 8 Jahren, 1 - 5 Spieler,)

SOS Titanic

Hinweis: Die Bilder zeigen das Spiel in der Entwicklung. Daher sind manche Materialien und Grafiken noch in einem Testzustand.

Auf der Titanic befinden sich 60 Passagiere, die nach der Kollision mit dem Eisberg gerettet werden wollen. Wir schlüpfen dazu in eines der Mannschafsmitglieder der Titanic, die alle eine Sonderfähigkeit besitzen.

Zunächst bietet die Titanic sechs Decks. Auf den unteren Decksbefindet sich ein Teil der Passagiere. Diese liegen nach dem Solitärprinzip aus, also in einer langen Reihe untereinander, wobei zunächst ist immer nur der unterste Passagier sichtbar ist.
Ein Passagier kann an eine andere Reihe angelegt werden, wenn der dortige Passagier der gleichen Klasse angehört und seine Zahl genau um Eins höher ist. Liegt danach in der Reihe ein verdeckter Passagier, so wird er nun aufgedeckt. Eine leere Reihe kann mit speziell markierten Passgieren neu gestartet werden. Dieses Prinzip sortiert die Passagiere nach ihren Klassen. Dazu müssen einerseits die noch nicht an Deck befindlichen Passagiere eingespielt werden und andererseits die Passagiere in die Rettungsboote gelangen.

SOS TitanicDie weiteren Passagiere befinden sich in einem Nachziehstapel. Je nach Fähigkeit des Crewmitglieds darf eine maximale Anzahl von Karten aufgedeckt werden. Von diesen wird ein Passagier an eine der bestehenden Reihen angelegt. Gibt es keinen geeigneten Passagier, versinkt die Titanic ein Stück weiter im Ozean. Das geschieht auch, wenn der Nachziehstapel aufgebraucht ist und neu gemischt wird. Das ist der Grund, warum man nicht immer die maximale Anzahl von Karten aufdecken möchte. Versinkt die Titanic zu weit im Ozean, ist ein Deck überspült. Befinden sich hier noch Passagiere stürmen sie das nächste Deck, auf dem dann die neuen und bisherigen Passagiere gemischt werden, so dass ein Stück Sortierarbeit verloren geht. Das Sortieren ist wichtig, damit die Passagiere in die Rettungsboote gelangen. Diese füllen sich - nach Klassen sortiert - zuerst mit dem Passagier Nummer 1, dann 2... Dies wird auch durch die Bilder unterstrichen, denn die niedrigen Nummern sind Kindern und Frauen vorbehalten.

Zuletzt gibt es noch mächtige Aktionskarten. An diese gelangt man durch Fähigkeiten oder wenn die Titanic ein Stück versinkt. Mit diesem Aktionskarten lässt sich in das Spiel eingreifen und Dinge tun, die mit den bisherigen Regeln nicht möglich sind. Das Spiel endet, wenn alle Passagiere gerettet sind oder aber die Titanic versunken ist. Wie viele Passagiere konnten gerettet werden?

Fazit: Das Spiel ist kooperativ und es basiert auf der Patience Solitär. Wer zu diesen beiden Dingen einen Draht hat, wird viel Spaß mit SOS Titanic haben, denn hier ist die Spielmechanik sehr gut in das Thema eingebunden worden.