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Eggert Spiele

Glück Auf (Wolfgang Kramer und Michael Kiesling, ab 10 Jahre, 2 - 4 Spieler)

Glück Auf

Hinweis: Die Bilder zeigen das Spiel kurz vor der Fertigstellung. Viele Materialien sind noch handgefertigt, wenngleich mit der finalen Grafik versehen.

Jeder Spieler ist Besitzer eines Bergwerks, aus dem er Kohle in vier Wertigkeiten fördert. Die Kohle wird zu Siegpunkten, wenn ich sie an meine Auftraggeber ausliefere. Bis dahin ist es ein langer Weg: auf der einen Seite muss ich mir dafür Aufträge besorgen. An der anderen Seite stehen die Kohleförderung und der Abtransport. Zunächst benötige ich Geld, denn damit erweitere ich meine Stollen und finde mehr Kohle. Diese Kohle transportierte ich durch den Förderturm ab und verlade sie. Ist schließlich die für einen Auftrag benötigte Kohle gefördert und verladen, benötige ich noch das entsprechende Verkehrsmittel, um sie auszuliefern.

Glück Auf Um mir all diese Dinge zu besorgen, benötige ich Arbeiter, die ich in Abhängigkeit von der Spielerzahl zur Verfügung habe. Was immer ich auch begehre, zu Beginn erhalte ich es für einen Arbeiter. Auf einem besetzten Feld benötige ich dann einen Arbeiter mehr als dort schon stehen. So kann der Preis für bestimmte Aktionen sehr schnell ansteigen und Begehrtes unattraktiv machen.
Wir spielen Früh-, Mittel- und Spätschicht, in denen uns jeweils alle Arbeiter zur Verfügung stehen. Nach jeder Schicht gibt es eine Wertung bei der zunächst nur die aufgelieferte Kohle, dann die benutzten Fahrzeuge und zuletzt auch die abgebaute Kohle gewertet werden. Eine einfache Schlusswertung rundet das Spiel ab.

Fazit: Es ist nicht einfach nur ein weiteres Worker-Placement-Spiel, sondern bietet Neues: Das Überbieten durch mehr Arbeiter gepaart mit direkter Ausführung der Aktion. Damit ergibt sich ein schnelles Spiel mit sehr vielen Entscheidungen. Wir wünschen dem Spiele Glück auf.


Rokoko (Matthias Cramer, Louis Malz und Stefan Malz, ab 12 Jahre, 2 - 5 Spieler)

Rokoko

Rokoko führt uns ins 17. Jahrhundert, im dem rauschende Ballnächte gefeiert wurden. Die Spieler schlüpfen in die Rollen von Schneidereibesitzern die darum wetteifern, das meiste Prestige zu besitzen.
Es gibt viele Aufgaben zu erledigen, so kann man Tuche in vier verschiedenen Farben, Spitze und Garn einkaufen. Oder man verwirklicht Roben-Entwürfe, wenn man das notwendige Material besitzt und den Entwurf bezahlen kann. Diese Roben kann man dann entweder für Geld verkaufen oder es verleihen, damit es am Spielende viel Prestige einbringt. Auch das Finanzieren von Festausstattungen wie zum Beispiel Feuerwerk, Musikern und ähnlichem bringt Geld oder Prestige ein.

Rokoko All dies führen wir mit unseren anfangs fünf Angestellten durch. Dabei sind die Möglichkeiten der verschiedenen Personen groß: Ein Meister darf alles, auch neue Mitarbeiter einstellen. Ein Geselle darf alles, bis auf das schneidern der edelsten Roben, die den Meistern vorbehalten sind. Ein Lehrling ist nur für Botengänge zu gebrauchen. Doch die meisten Personen haben noch weitere Fähigkeiten. So kann ein bestimmter Lehrling zum Beispiel ein zusätzliches Tuch mitbringen, oder ein Meister einen anderen Mitarbeiter an den Hof entsenden.

Rokoko Alle Angestellten liegen auf einem Kartenstapel, von dem man dem man sich drei Karten auswählt. Diese drei Karten werden reihum gespielt. Stellt ein Meister einen neuen Angestellten ein, kommt auch dieser auf die Hand und wird in der Runde noch eingesetzt. Haben alle Spieler ihre Handkarten gespielt, ist die Runde zu Ende. Die neu einzustellenden Mitarbeiter werden durch neue, meist bessere, ersetzt und die nächste Runde beginnt.
Mit der siebten Runde endet das Spiel. Dann werden viele Mehrheiten bewertet. Wer hat besonders viel zu Ausstattungen beigetragen, wer ist in den Ballsälen gut vertreten… Wer sich hier insgesamt am besten bewährt hat, gewinnt.

Rokoko Das Handling der Arbeiter erinnert mich an Deckbau, Man kann neue Arbeiter einstellen, Alte werden entlassen, erst wenn alle einmal zum Zuge kamen, stehen alle Karten wieder zur Auswahl. Man sucht sich jeweils drei Arbeiter aus seinem Vorrat aus, und legt diese nachdem sie ihren Job erfüllt haben, ab.

Fazit: Ein frisches Thema, das stimmungsvoll umgesetzt wurde. Die Abläufe lassen sich fast intuitiv verstehen, sind dabei aber fein verzahnt. Ein Spiel, dass ich sicherlich noch häufig spielen werde.