Icon
Spiel '17
Unser Messebericht ist fertig.
Werbung
Dominion-Welt
neueste Rezensionen
Istanbul - Das Würfelspiel Azul Dominion - Erweiterung zu Basisspiel & Die Intrige Okiya
Rezensionen zu
Essener Neuheiten

Azul Das Fundament der Ewigkeit Deckscape: Der Test Der Pate - Corleones Imperium Dice Forge Dominion - Erweiterung zu Basisspiel & Die Intrige Istanbul - Das Würfelspiel Kingdom Builder Harvest Memoarrr! Okiya Queendomino Yokohama
Info-Mail erhalten Newsletter
Über jedeAktualisierung per Mail informiert werden.

Schmidt Spiele

Neben der Easy Play-Reihe bringt Schmidt auch einige größere Spiele heraus.


DracoDraco ( Leo Colovini, 2 - 5 Spieler, ab 8 Jahren)

Draco ist ein spannendes Wettfliegen auf Drachen. Dabei kommt es aber nicht darauf an, als erster das Ziel zu erreichen, sondern zum richtigen Zeitpunkt auf dem richtigen Drachen zu sitzen. Die Drachen finden sich auf den Spielkarten. Zur Verfügung stehen zehn verschiedene Drachen. Man steigt in dem Sattel eines freien Drachen, indem man eine Karte dieses Drachen ausspielt. Die Drachenfigur bewegt sich dann um die ausgespeilte Zahl vorwärts. Man kann aber auch die Karte eines besetzten Drachens spielen, dann fliegt dieser weiter. Bei einigen Feldern werden Wertungen ausgelöst, wenn ein Drache seinen Zug auf ihnen beendet. So kommt es darauf an, rechtzeitig auf einen passenden Drachen zu wechseln, und auch die Vorhaben der Mittspieler richtig einzuschätzen.

Fazit: Ein taktisches Spiel, das leicht erklärt ist, während des Spieles aber volle Aufmerksamkeit verlangt. Auch optisch ist das Spiel ein Hochgenuss.


EselsbrückeEselsbrücke (Ralf zur Linde, Stefan Dorra, 3-12 Spieler, ab 8 Jahren)

Der Begriff Eselsbrücke steht für eine Hilfe, sich etwas zu merken. Genau dieses ist die Grundidee des Spieles. Man bekommt eine vorgegebene Zahl von Bildplättchen und muss aus den Plättchen eine Eselsbrücke, d. h. eine kurze aber einprägsame Geschichte bilden. Dabei werden die Plättchen für alle sichtbar ausgelegt und auch einmal ohne Drumherum genannt. Manchmal ist das ganz einfach. Manchmal muss man mit Phantasie ganz weit ausholen, um zwischen den Begriffen einen Zusammenhang herzustellen.
Es werden erst von allen einige Eselsbrücken gebildet, bevor die ersten wieder abgefragt werden. Die Mitspieler bekommen im Uhrzeigersinn eines der Plättchen als Hilfe, dann muss reihum jeder ein Plättchen, das nicht das eigene ist nennen. Hat man einen korrekten Begriff genannt, erhält man das Plättchen als Punkt. War der Begriff falsch muss man einen oder mehrere Punkte wieder abgeben. Wurde ein Plättchensatz sofort korrekt genannt, bekommt derjenige, der sich die Geschichte ausgedacht hat, ein Stoppplättchen auf seinen Punktestapel. Muss er später einmal bei einem Fehler Punkte abgeben beendet dieses Plättchen das Herunternehmen der Punkte, auch wenn mehr verlangt werden. Das STOPP ist das letzte das vom Punktestapel entfernt wird.

Fazit: Wir haben das Spiel als Teamspiel mit vier Zweierteams gespielt, hatten einen Riesenspaß, und freuen uns schon auf die nächste Partie. An einige Eselsbrücken erinnern wir uns sicherlich noch lange


Schmidts KatzeSchmidts Katze (Kai Haferkamp, 2 - 4 Spieler, ab 4 Jahren)

Hoch her geht es bei diesem Spiel. Acht unterschiedliche Mäuse verstecken sich in der Schachtel oder sitzen frech auf dem Rand des Schachtelbodens. Per Zufall werden Mäuse vertauschst oder setzen sich auf den Rand. Verändern die Mäuse nicht ihre Plätze, wird eine von ihnen von allen gleichzeitig gesucht. Gelegentlich muss man sogar bei dem Spiel um den Spieltisch laufen.

Fazit: ein flottes Kinderspiel, bei dem man in Bewegung kommt.


Top DownTop Down (Nils und Richard Ulrich, 2 - 4 Spieler, ab 8 Jahren)

Die Wegstrecke ist mal flach und mal eine Brücke. Wir bewegen unsere Spielfiguren per Würfelwurf vorwärts. Landen wir dabei auf einer anderen Spielfigur, setzen wir uns oben drauf. Immer wenn eine Figur einer Farbe einen neuen Abschnitt betritt, gibt es eine Wertung. Bei den flachen Wegstrecken bekommt derjenige Punkte, der unten in einem Spielfigurturm steht, Bei einer Brücke ist das die Spielfigur, die oben auf dem Turm sitzt. Damit ein Turm aber überhaupt Punkte bekommt, muss er Spielfiguren von mindestens zwei Spielern enthalten. Wer bei einer Zwischenwertung hinten liegt, erhält für seine Figuren noch Minuspunkte. Am Ende der Wegstrecke gibt es dann Zielfelder, deren Erreichen mit Pluspunkten belohnt wird. Sind diese Felder alle belegt, endet das Spiel.

Fazit: Das Spiel bietet für ein Spiel der Easy Play Reihe viele kleine taktische Möglichkeiten und befindet sich nach unserer Meinung am oberen Rand der Komplexität für diese Reihe.


Roll & PlaySchmidt startet auch eine neue Würfelspielreihe Roll & Play. Sie zeichnet sich zuerst durch die eigenwillige Verpackung aus. Man kann die Kunststoffbox aufklappen, und erhält einen Würfelturm.
In dem Turm haben neben den Würfeln auch alle anderen Materialien wie Regel, Notiizblock oder Markierungschips Platz. Die Spiele im einzelnen.

Geizen (Leo Colovini, 2 5 Spieler, ab 7 Jahren)

Man erhält einen Anfangssatz an Chips und versucht seine Würfelwürfe so auszuwerten, dass man möglichst viel Chips gewinnt, und die anderen zum Zahlen zwingt

Fiese 15 (2 - 6 Spieler, ab 7 Jahren)

Aufgabenstreifen geben vor, welche Würfel abegelegt werden dürfen. Für jede der sechs Würfelfarben ist ein Maximalwert angegeben, welcher beim Ablegen mit dem Würfel nicht überschritten werden darf. Dabei beträgt die Summe aller Würfel 15, d.h. die Vorgaben liegen in der Summe unter dem Würfelschnitt. Gelingt es fünf oder sogar alle sechs Würfel unterzubringen, gibt es Sonderpunkte. Wer nach 10 Aufgabenstreifen die meisten Punkte erreicht hat, gewinnt.

Extra (Sid Sackson, 1 - 6 Spieler, ab 8 Jahren)

Dies ist eine überarbeitete Neuauflage von Choice, das 1989 bei Hexagemes erschien, und als Einstein 1994 bei Funagain neu aufgelegt wurde.

Kniffel extrem (2 - 4 Spieler, ab 8 Jahren)

Hier kommt zu den fünf Standardwürfeln noch ein zehnseitiger Würfel hinzu, dar damit viele neue Bilder erlaubt.