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Queen Games

Queen Games zeigte eine große Palette von Spielen, die vom Familienspiel mit kurzen einfachen Regeln bis hin zum Vielspielerspiel reicht. Wie immer erscheinen die Spiele in einer traumhaften Ausstattung.


Castelli Castelli (Günther Burkhardt, 2 - 5 Spieler, ab 8 Jahre)

In einer Landschaft liegen verdeckt Plättchen, von denen in jedem Spielzug eines aufgedeckt wird. Nach und nach bilden sich damit abgeschlossenen Gebiete, die dann gewertet werden und Rohstoffe geben. Damit lassen sich wiederum Castellis errichten, die dann Punkte bringen.

Fazit: Wunderschön gestaltetes, anspruchsvolles Familienspiel.


Fresko - Die Schriftrollen (Marco Ruskowski und Marcel Süßelbeck, 2 - 4 Spieler, ab 10 Jahre)

Für alle, die nicht auf der Spiel '10 waren oder die dort dieses Modul nicht erworben haben, gibt es nun die gute Nachricht, dass die Schriftrollen einzeln veröffentlicht werden. ZU Beginn des Spiels erhält jeder Spieler zwei Schrifttollen, de einmal eine waagerechte und einmal eine senkrechte Reihe des Freskos ausweisen. Wer in einer dieser Reihen ein Stück des Freskos restauriert kann seine Schriftrolle ausspielen und erhält dafür Punkte pro renoviertes Feld der Reihe.

Fazit: Mit den Schriftrollen erhält jeder Spieler eine ganz leicht unterschiedliche Startbedingung. Ansonsten sind sie leicht zu handhaben undverlängern das Spiel nur unwesentlich.


German Railways German Railways (Harry Wu, 3 - 5 Spieler, ab 12 Jahre)

Mit Chicago Express begannen die Eisenbahnen bei Queen Games z fahren und sie fahren jetzt noch viel öfter, denn es ist geplant pro Jahr ein oder zwei Eisenbahnspiele in einer eigenständigen Reihe namens Iron Horse Collection zu veröffentlichen. Den Beginn mach German Railways: Das Grundprinzip ähnelt den von Chicago Express.: Strecken bauen und Aktien versteigern. Neu ist hier jetzt der Mechanismus für die Zugreihenfolge: ZU bestimmten Zeitpunkten wird das Kapitel offen gelegt. Der reichte Spieler bekommt einen Chip, der nächste zwei, dann drei und so weiter. Diese Chips kommen in einen Beutel und aus diesem werden fünf Chips gezogen, und sie bestimmen die Spieler, die die nächsten fünf Spielzüge durchführen. Da kann der führende oft nur zugucken und lediglich bei Versteigerungen mitmachen.

Fazit: Es brechen goldene Zeiten für Freunde des komplexen Eisenbahnspiels an, weil der Nachschub an neuen Spielen hier schon vordefiniert ist.


Kairo Kairo (Kimmo Soramo, 2 - 5 Spieler, ab 8 Jahre)

Wir begeben uns weit weg vom heutigen, von Unruhen erschütterten Kairo, sondern begeben uns als Händler in die Vergangenheit. Auf einer zunächst freien Fläche können wir unsere Geschäfte errichten und natürlich Kunden in unsere Läden locken. Über Karten wird vorgegeben, in welchen Stadtteil wir unser Geschäft erreichten dürfen. Bei der Errichtung legen wir direkt fest, wohin unsere Ladenfront zeigt soll. Diese ist besonders wichtig, denn die potentiellen Kunden sind lauffaul und suchen immer ein naheliegendes Geschäft auf. Da nun aber jedes Geschäft noch ein bestimmtes Warensortiment, erkenntlich an seiner Farbe, besitzt, muss auch dieses von Interesse sein. Natürlich geht es darum, möglichst viel Geld zu machen.

Fazit: Thematisch erinnerte mich das Spiel an MarraCash. Hier sind jedoch die Bauvorhaben nicht auf vorgefertigte Läden beschränkt. Wieder einmal spricht mich die orientalische Welt bei Queen Games sehr an.


Lancaster Lancaster (Mathias Cramer, 2 - 5 Spieler, ab 8 Jahre)

Auf geht es zum neuen Vielspielerspiel bei Queen Games, das dieses Mal in England spielt. Im Mittelalter versuchen die Spieler ihre Gebiete auszubreiten und vor allem Einfluss auf Frankreich zu gewinnen. Natürlich dürfen auch die Ritterkämpfe nicht fehlen.

Fazit: Mathias Kramer bestach schon mit Glen More im Bereich der anspruchsvollen Spiele. Hier nun liegt ein weiteres Spiel dieser Kategorie vor.


Mammu-Jäger Mammut-Jäger (Kristian Amundsen Østby, 2 - 5 Spieler, ab 8 Jahre)

Die Spieler möchten auf Jagd gehen und benötigen dazu eine Grundausstattung. Der Verteilungsmechanismus ist der Kern des Spiels. Die Ausstattung befindet sich auf zweiseitig bedruckte Plättchen, die auf den Spielplan geworfen werden. Kommt ein Spieler an die Reihe, hat er zwei Möglichkeiten: Er nimmt sich beliebig viel Ausstattung oder er geht mit seiner Ausstattung auf die Jagd. Für die Ausstattung darf man sich aber nicht nur vom Spielplan bedienen, sondern auch bei den Mitspielern, jedoch immer nur an einer Stelle. Wer hier zu gierig ist, dem wird sicherlich schnell wieder etwas weggenommen.

Fazit: Das ist einfach eine andere Vergabe, die zwischen Genügsamkeit und rechtzeitiger Gier die Spieler in Konflikte stürzt.


Paris Connection Paris Connection (David V. H. Peters, 3 - 6 Spieler, ab 8 Jahre)

Seit TransAmerica wissen wir, dass Eisenbahnspiele nicht komplex sein müssen. Und hier haben wir genauso ein Spiel vorliegen. Frankreich wurde mit einem Sechseckraster überzogen. Paris stellt natürlich das Zentrum dar, von dem aus sechs Eisenbahnlinien starten. Zu Beginn erhält jeder Spieler in Abhängigkeit von der Spielerzahl eine Anzahl Lokomotiven, die er hinter einem Sichtschirm versteckt. Kommt ein Spieler an die Reihe, hat er zwei Möglichkeiten: Entweder er setzt fünf Lokomotiven einer Farbe auf den Spielplan oder aber er gibt eine seiner Lokomotiven ab und nimmt sich zwei farbgleiche andere dafür. Wenn das Streckennetz ausgebaut wird, schließen die Eisenbahnen dabei französische Städte an. Jede Stadt erhöht den Wert der Eisenbahnline und zwar je weiter weg die Stadt ist, desto größer der Wertzuwachs. Das Spiel endet, wenn entweder Marseille angeschlossen wurde oder aber die Lokomotiven von fünf der sechs Linien verbaut worden sind. Nun hat jede Lokomotive hinter den Sichtschirmen den Wert der Eisennbahnlinie und wer in Summe den höchsten Wert hat, gewinnt das Spiel.

Fazit: Das Spiel klingt nach einem Spiel mit Suchtfaktor. Die Regeln sind einfach, die Züge im wahrsten Sinn des Wortes schnell, der Einfluss groß und die Möglichkeiten überschaubar. Ich warte mit Spannung auf diese Spiel.


angekündigte Kartenspiele Auerßdem sind bereits viele weitere Spiele angekündigt, vor allem Kartenspiele. So wird es zu Jenseits von Theben und zu Fresko Kartenspiele geben. Dazu kommt die Wiedeveröffentlichung von Res Publica.

Fazit: Auch im Segment der Kartenspiele tut sich etwas bei Queen Games