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Eggert Spiele (Vertrieb: Amigo)


Das Geheimnis von Monte Christo Das Geheimnis von Monte Christo (Arnaud Urbon und Charles Chevalier, 2 - 4 Spieler, ab 10 Jahre)

Monte Christo ist eine Mittelmeerinsel, auch wenn durch den Roman mit dem gleichnamigen Grafender Namen als Romanfigur wesentlich bekannter sein dürfte. Auf Monte Christo wollen wir uns Schätze holen. Die Schätze befinden sich in Türmen und um sie abzuholen, benötige ich einen Rucksack entsprechender Farbe sowie genügend Personen. Damit ich im Spiel agieren kann, gibt es im Spiel die Schräge mit Kugeln. Wer unten bei einer Aktion liegt darf sie ausführen und muss dann seine Kugel nach oben platzieren. Die erste von vier Aktionen ist das Rucksäcke verteilen. Dazu nimmt man Karten auf und verteilt an jeden Spieler eine Karte. Die zweite und dritte Aktion sind das Setzen von Figuren und das Platzieren von Schätzen. Wenn ein Spieler nun die richtige Kombination aus Figuren und Rucksack für einen Schatz besitzt, kann er sich an ihn nehmen und bekommt dafür Siegpunkte. Diese richten sich nach einer Werteskala. Zuletzt gibt es noch die Tauschaktion. Hier kann man entweder die Kugeln auf der Schräge ein wenig anders ausrichten oder aber den Wert der Schätze verändern. Wer zuerst 40 Siegpunkte erreicht, gewinnt das Spiel.

Fazit: Im Grunde ist es ein einfaches Sammelspiel, bei dem man Figuren und Karten in Übereinstimmung mit dem Spiel geschehen bringen muss. Doch durch die sehr eigenwillige Reihenfolge bei den Aktionen kommt deutlich mehr Taktik hinzu.


Pergamon Pergamon (Stefan Dorra und Ralf zur Linde, 2 - 4 Spieler, ab 10 Jahre)

Wir sind Forscher und suchen alte Schätze, die wir dann ausstellen wollen. Dazu benötigen wir Geld und eine Schürflizenz. Zu Beginn werden zwei Geldkarten bereit gelegt, von denen aber nur ungefähr der Wert bekannt ist. Dann äußert jeder Spieler seinen Wunsch für eine Geld-Schürflizenz-Kombination und markiert sie mit einer Spielfigur. Danach werden die Geldkarten aufgedeckt und solange Geld verteilt, bis es alle ist. Dabei werden genügsame Wünsche zuerst erfüllt. Dann darf nach den Schätzen geschürft werden. Dies kostet je nach Tiefe Geld und erfordert eine Schürflizenz. Leider sind alle Fundstücke in zwei Teile zerbrochen, so dass erst zueinander passende Teile geborgen werden müssen. Wer meint, genügend Teile für eine Ausstellung zusammen zu haben, stellt sie aus. Ganze Fundstücke ergeben dabei den Wert der Ausstellung und dies wird später bei Wertungen mit Siegpunkten belohnt. Leider entwertet jede nachfolgende wertvolle Ausstellung die bereits getätigten Ausstellungen, andererseits kostet das Aufbewahren der Stücke ab einer gewissen menge zusätzliches Geld.

Fazit: Hier haben wir eine interessante Verquickung von originellen Mechanismen, die einerseits Gier bestrafen, aber andererseits Geld erfordern.


Principato Principato (Touko Tahkokallio, 2 - 4 Spieler, ab 10 Jahre)

Jeder Spieler verwaltet ein Reich, das er im Laufe des Spiels ausbauen muss. Dieser Ausbau geschieht mit Hilfe von Karten, deren Wirkung entweder einmalig oder dauerhaft ist. Um an eine solche Karte zu kommen, muss ich sie einfach aus der Auslage nehmen. Eine einmalige Karte wirkt sofort, eine dauerhafte muss später aktiviert werden. Mit den dauerhaften kann ich mein Riech ausbauen, z. B: Felder anlegen, Banken bauen und so weiter. Eine einmalige Aktion ist zum Beispiel die Ernte, mit der ich aus meinen Feldern Nahrung gewinne. Weil ich nur eine dauerhafte Karte besitzen darf, muss ich sie hin und wieder tauschen, damit ich andere Möglichkeiten habe. Die Karten in der Auslage werden jedoch schnell ausgetauscht, sodass es durchaus vorkommen kann, dass ich die von mir gewünschte Karte schnell nehmen muss und somit auf andre Dinge verzichten muss. Für Siegpunkte brauche ich Schätze und Milizen, die wiederum mit Geld bezahlt und mit Nahrung gefüttert werden müssen.

Fazit: Ein Aufbauspiel, bei dem es darauf ankommt, das Richtige zum richtigen Zeitpunkt zu tun.