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Die Burgen von Burgund Die Burgen von Burgund (Stefan Feld, ab 12 Jahre, 2 - 4 Spieler)

Jeder Spieler besitzt ein Burgenreich, das in unterschiedliche Gebiete unterteilt ist. Zu Beginn befindet sich im Zentrum lediglich eine Burg. Alle anderen Felder sind frei, aber mit einer Landschaftsform und einer Würfelzahl markiert.

In fünf Durchgängen werden nun diese Burgenreiche ausgebaut. Dazu werden zu Beginn jedes Durchgangs Plättchen mit verschiedenen Sachen ausgelegt, so zum Beispiel Gebäude für die Städte, Tiere für die Weiden, Schiffe für Flüsse. In jedem Durchgang werden fünf Runden gespielt. In jeder Runde würfelt der Spieler mit zwei Würfeln, die er zur Verfügung hat.

Die einfachste Aktion ist das Nehmen eines Plättchens vom Spielplan, das dann in den Planungsbereich gelegt wird. Auch die Bereiche auf dem Spielplan sind mit Würfelwerten versehen und es darf immer nur ein Plättchen entsprechend einer gewürfelten Zahl genommen werden. Weil die Würfel nicht immer so fallen wie ich sie benötige, habe ich Arbeiter. Pro Arbeiter darf ich eine Würfel im Wert um Eins erhöhen oder verringern.

Um Plättchen in mein Reich zu bekommen, benötige ich ebenfalls die richtige Augenzahl. Auch hier helfen Arbeiter, die ich im Übrigen unter anderem durch Abgabe eines Würfels erhalte. Lege ich ein Plättchen aus, so bringt es mir einen Vorteil in der Spielreihenfolge, bringt mir Siegpunkte oder erlaubt mir eine weitere Aktion.

Zusätzlich zum Bauen gibt es einen Handelspart. Minen produzieren Silber, mit dem ich spezielle Plättchen kaufen kann und Schiffe transportieren Waren, die ich dann für Siegpunkte und Silber verkaufe. Weiter Siegpunkte gibt es dafür, Gebiete vollständig bebaut zu haben und am Spielende für spezielle Plättchen, wenn ich sie in meinem Reich liegen habe.

Fazit: Burgenland ist ein strategisches Spiel, das sehr konstruktiv ist. Es gibt mit den Würfeln ein Glückselement, welches sich überwiegend kontrollieren lässt. Außerdem wird es unterschiedliche Spielpläne geben, so dass die verschiedenen möglichen Taktiken unterschiedlich forciert werden. (wd)


König Artus und die Tafelrunde König Artus und die Tafelrunde (Michael Kiesling und Wolfgang Kramer, 2 - 4 Spieler, ab 10 Jahre)

Die Spieler haben je nach Anzahl eine Menge Ritter, die sich an König Artus Tisch versammeln. Dabei sind die Plätze rechts von König Artus gut, die direkt links neben ihm neutral und ansonsten links negativ. Nun gelten am tische besondere Regeln, genauer Bewegungsregeln und diese Sind auf Karten festgehalten. Kommt ein Spieler an die Reihe, spielt er eine Karte und bewegt entsprechend den König oder einen eigenen Ritter oder er fängt an jemand anderes zu krönen um diesen dann später zum König zu machen. Bewegt sich die Königskrone, wird der Tisch mit seinen Werten neu ausgerichtet, und wer sich eben noch auf einem Günstlingsplatz befand, mag schon gleich auf einem der unangesehensten Plätze sitzen.

Für Kenner gibt es dann noch eine weitere Version, bei der zusätzliche Wertungskarten ins Spiel kommen. Diese erhöhen den Druck auf die Spieler, denn sie müssen gespielt werden und wenn dann die Ritter nicht richtig sitzen, hagelt es reichlich Minuspunkte.

Fazit: Ein taktisches Spiel, bei dem man je nach Situation entscheiden muss, was man tut und bei der Expertenvariante auch, wann man etwas tut.