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Carré (Günther Kralicek, ab 8 Jahre, 2 - 4 Spieler)

Carré

Jeder Spieler hat eine 5 mal 4 Felder große Spielfläche. Dort muss er Platten in der Größe von 2 bis 12 Feldern unterbringen. Welche Platte ein Spieler nehmen kann, wird mit drei Würfeln bestimmt, die in beliebige Gruppen aufgeteilt werden können. Dabei gibt es einige Ausnahmen: Für eine 7 gibt es ein Plättchen, das nur ein Feld groß ist. Für eine 1 kann man ein Bonusplättchen nehmen, mit dem man später 1 zu einem Würfel hinzuaddieren kann, zwei solcher Plättchen kosten allerdings 11. Und für 5 bzw. 10 Würfelaugen gibt es Stopp-Plättchen. Mit Ihnen kann man veranlassen, dass ein anderer Spieler eine Platte wieder abreißen muss. Wer zuerst seine Platten verbaut hat, gewinnt.

Fazit: Ein abstraktes Spiel, das bautechnische Planung erfordert und mit den Stopp-Plättchen einen guten Ärgerfaktor bietet.


Rio D'Oro (Frederic Myersoen, ab 8 Jahre, 2 - 4 Spieler)

Rio D'Oro

Die Abenteurer sind auf der einen, die Schätze auf der anderen Seite des Rio d'Oro. Über den Fluss führt eine schon recht morsche Brücke. Über die Brücke bewegen sich die Abenteurer mit bis zu drei Würfeln: Ein grüner ist sicher, bringt aber keine große Zugweite. Der gelbe ist da schonbesser, birgt aber gelegentlich auch eine Gefahr. Der rote Würfel schließlich hat große Zugweiten, doch kann die Brücke leicht mal eine Planke verlieren. Dann stürzt der Abenteurer ab und muss erneut im Camp beginnen.

Erreicht der Abenteurer die Schatzhöhle, lädt er bis zu drei Edelsteine in seinen Rucksack, wodurch er langsamer wird. Die Edelsteine können aber von anderen Abenteurern geklaut werden. Auch schubsen sich die Abenteurer auf der Brücke, so dass dadurch so mancher in den Fluss fällt und seine Edelsteine verliert. Erreicht ein Abenteurer jedoch mit Schätzen das Camp, so sind diese ihm sicher. Gewonnen hat, wer entweder ein bestimmte Anzahl von Schätzen ins Camp gebracht hat oder bei Spielende - kurz nachdem die Schatzhöhle leer ist - die meisten Schätze im Camp hat.

Fazit: Ein Würfelspiel mit ein paar taktischen und viel Ärgermöglichkeiten. (wd)


The City (Tom Lehmann, ab 10 Jahre, 2 - 5 Spieler)

The City

Eine ganze Stadt in einer kleinen Schachtel. Auf Karten ist alles, was eine Stadt ausmacht, von der Wohnsiedlung bis zum Einkaufszentrum, von der Schule bis zur Universität. Jede Runde baut man ein Gebäude, das dafür Baukosten ausweist. Die werden mit Karten beglichen. Anschließend bekommt man Einkommen, was in Karten ausbezahlt wird und Siegpunkte, die auf einem Extrazettel aufaddiert werden. Das Spiel endet, wenn ein Spieler 50 Punkt erreicht endet das Spiel und der Spieler mit den meisten Punkten ist Sieger.

Damit der Stadtbau nicht zu einfach ist, sind die Karten miteinander verwoben. So verbilligen einige Karten den Bau anderer Gebäude oder sie benötigen ein anderes Gebäude als Voraussetzung. Außerdem sind die Gebäude in den Kategorien Verkehr, Handel und Architektur klassifiziert und auf die dafür verwendeten Symbole beziehen sich viele Karten.

Fazit: Die Vielfalt der Karten ermöglicht immer wieder einen anderen Aufbau der Stadt ohne dass das Spiel dabei komplex ist. Mit seiner kurzen Spieldauer fordert es dazu auf, mehrere Spiele hintereinander zu machen. (wd)