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Fazit der Messe

Spiel Essen 2011

In Langform heißt die Spiel "internationale Spieltage", Was früher einmal der weit verkündete Name war, wurde längst Realität: Fast die Hälfte der Aussteller kommt aus dem Ausland, und bei den Besuchern sind viele Nationen und Sprachen vertreten. Dieses Mal kamen unsere am weitesten angereisten Mitspieler von fremden Kontinenten: USA und Israel.

Mit der Ländervielfalt steigt auch die Vielfalt an Spielen. Spiele aus anderen Ländern sind vielmals anders aufgebaut, haben andere Themen, Grafiken und vor allem auch andere Spielabläufe. Wie schon im Vorjahr kommen viele originelle Ideen aus dem französischsprachigen Raum und manch komplexes Spiel mit langer Spieldauer aus Italien. Wir kennen viele niederländische Verlage und sehen, dass sich in Spanien und ebenso in Übersee Spielkulturen entwickeln.

Kommen wir damit zum Preisniveau: Viele deutsche Verlage erreichen nach unten ein Preisniveau, das viele ausländische Verlage erst gar nicht anstreben. Bei größeren Spielen - und wir gehen hierbei einmal von der "Siedler"-Schachtel aus - sind 40 Euro bei ausländischen Spielen durchaus ein Standardpreis. Selbst ein weit verbreitetes, erfolgreiches Spiel wie 7 Wonders war nicht unter 30 Euro zu bekommen. Wenige deutsche Verlage passen sich dieser Preisgestaltung an, wobei dies oft mit einer starken Tendenz ins Ausland zu liefern, verbunden ist. Dass solche Preise bei entsprechender Ausstattung und Spielqualität auch hier möglich sind, wird spätestens durch die Jubiläumsausgabe von Puerto Rico bestätigt.

Uns fiel ansonsten auf, dass es wieder viele Spiele mit einer kürzeren Spieldauer gibt. Selbst die strategischen Spiele haben oftmals eine ausgewiesene Spieldauer von bis zu 90 oder höchstens 120 Minuten. Vielspieler finden, weil es ausreichend Ausnahmen gibt, genügend "Material". Die vielen kürzeren Spiele bieten mehr Möglichkeit für Gelegenheitsspieler und es ist zu hoffen, dass damit mehr Menschen den Zugang zu Gesellschaftsspielen finden. In diesem Sinne möchten wir dieses Mal zwei Spiele hervorheben, die uns gerade für Familien besonders geeignet erschienen: Aus Deutschland ist dies Tante Trudels Trödel, ein wahrhaft ausgewogenes Spiel, dass ein gutes Augenmaß verlangt. International begeben wir uns wieder gern in den französischsprachigen Raum: Takenoko von Matagot stammt von Antoine Bauza, dem Autor von 7 Wonders. Sein neues Spiel, bei dem ein Garten für einen süßen Panda gestaltet werden muss, erscheint im November. (Redaktion)