Icon
Spiel '17
Unser Messebericht ist fertig.
Werbung
Dominion-Welt
neueste Rezensionen
Istanbul - Das Würfelspiel Azul Dominion - Erweiterung zu Basisspiel & Die Intrige Okiya
Rezensionen zu
Essener Neuheiten

Azul Das Fundament der Ewigkeit Deckscape: Der Test Der Pate - Corleones Imperium Dice Forge Dominion - Erweiterung zu Basisspiel & Die Intrige Istanbul - Das Würfelspiel Kingdom Builder Harvest Memoarrr! Okiya Queendomino Yokohama
Info-Mail erhalten Newsletter
Über jedeAktualisierung per Mail informiert werden.

Hans im Glück

Hans im Glück veröffentlicht in Nürnberg regelmäßig zwei Spiele und oft dazu noch Erweiterungen. So auch dieses Jahr.

Titania Titania (Rüdiger Dorn, 2 - 4 Spieler, ab 10 Jahre)

Die alten Türme sollen wieder aufgebaut werden. Dazu müssen wir in See stechen und uns Muscheln als Währungen besorgen, sowie Seesterne für die Veredelung, Es gibt drei Expeditionen, die auf das Meer hinausfahren. Zu Beginn befinden sie sich auf einer Insel im Nebel. Von dort aus werden die ersten Entdeckungen gemacht und bringen den Spielern Muscheln und Seesterne. In weiteren Verlauf lichtet sich der Nebel; so sehen die Spieler, was sie bekommen. Neben den schon erwähnten Muscheln und Seesternen gibt es noch Punkteplättchen und vor allem die Baukräne.
So ein Baukran grenzt immer an mindestens einen Turm. Dort kann ich mit dem Wiederaufbau beginnen. Die ersten Etage kostet eine Muschel, die zweite zwei und so weiter. Muscheln und Türme gibt es in vier Farben und bei der Bezahlung müssen die Musche- und die Turmfarbe übereinstimmen. Für jede errichtete Etage gibt es drei Punkte, vier wenn an dem Bauplatz bereits ein Seestern liegt.
Seesterne sind die andere Möglichkeit während des Spiels Punkte zu bekommen. Wenn ich einen Seestern erhalte, kann ich ihn in meinen Vorrat legen. Alternativ darf ich auch Seesterne an Türmen platzieren. An jedem Bauplatz sind ein bis vier Türme abgebildet. Ich benötige entsprechend viele Seesterne, damit ich einen dort ablegen darf. Dafür erhalte ich pro abgebildetem Turm und pro bereits gebauter Turmstufe einen Punkte.
Die Expeditionswege werden dabei mit Schiffen markiert. Sind die Schiffe einer Expedition aufgebraucht, werden Schiffe und Seesterne abgeräumt, die bereits gebauten Türme bleiben stehen. Dann starten die Expeditionen erneut. Sobald wieder die Schiffe einer Expedition auf dem Spielplan sind, endet das Spiel. Nachdem die Punkte der Plättchen zu den bereits erzielten Punkten addiert wurden, endet das Spiel, und der Spieler mit den meisten Punkten ist Sieger.

Fazit: Titania ist ein taktisches Spiel, bei dem man zu Beginn eine eher zufällige Ausstattung erhält. Sobald die Nebelbank verlassen wird, steht die Planung im Vordergrund. Schon in den ersten beiden Spielen zeigten sie verschiedene grundlegende Wege um an die Punkte zu kommen.


Schweinebande Schweinebande (Stefan Dorra, 2 - 5 Spieler, ab 9 Jahre)

Die Tiere sind nicht los, sondern in einem rautenförmigen Gatter aus Sechsecken untergebracht, und zwar 25 in Form verdeckter Plättchen. Reihum decken nun die Spieler ein Plättchen auf und können es mit einem ihrer zwei bzw. drei Bauern markieren. Sobald ein Spieler seine Bauern gesetzt hat, nimmt er auf Aufdecken nicht mehr Teil. Stattdessen ist nun sein Platz bei der Wahl der Tiere fixiert. Wenn alle Spieler ihre Bauern gesetzt haben beginnt die Wahl der Tiere. In der Reihenfolge, wie die letzten Bauern platziert wurden, nehmen die Spieler nun eine Reihe mit Tieren. Dies beginnt bei einem eigenen Bauer und endet entweder durch einen Bauern auf einem Plättchen oder durch das Ende des Gatters.
Hat nun jeder Bauer seine Tiere genommen, können die ersten Tiere ins Bauernhaus gebracht werden: Hat ein Spieler vier gleiche Tiere, so legt er ein Plättchen davon in sein Bauernhaus, die restlichen Plättchen gehen aus dem Spiel. Auch bei Besitz von allen sechs Tieren, deren Werte im Übrigen von Zwei bis Sieben reichen, darf ein Tier in das Bauernhaus gelegt werden und zwar das wertvollste: Das Rind im wert von Sieben.
Nun müssen die anderen Tiere durchgefüttert werden. Ein Futtersack, der anstelle eines Tieres auf den Plättchen abgebildet ist, sorgt für alle Tiere. Ansonsten müssen Tiere für Futter verkauft werden, um mit dem Futter die anderen Tiere zu ernähren.
Noch drei Mal wird das Gatter gefüllt und nach demselben Prinzip geleert. In der letzten Runde gibt es den Schweinebonus: Wer dann vier Schweine besitzt, darf zwei davon in das Bauernhaus legen. Abschließend gibt es eine letzte Fütterung. Nun dürfen vier beliebige Tiere gewertet werden, doch wird dann das punkteschwächste in das Bauernhaus gelegt. Wer nun in Summe die wertvollsten Tiere im Bauernhaus hat, ist Sieger.

Fazit: Tiere kennen oder zuerst eine Reihe nehmen, ist das große Dilemma. Dazu sollte man darauf achten, was die anderen sammeln und was gewertet wurde. Ein flottes Spiel rund um den Bauernhof.


Carcassonne - Das Schicksalsrad Carcassonne - Das Schicksalsrad (Klaus-Jürgen Wrede, 2 - 5 Spieler, ab 8 Jahre)

Diese ist ein eigenständiges Carcassonne-Spiel, das sich aber mit sämtlichen Erweiterungen kombinieren lässt. Das besondere an dem Spiel ist das titelgebende Schicksalsrad. Dort können auf der einen Seite Gefolgsmänner platziert werden, die dort Punkte bringen. Auf der anderen Seite werden dort Aktionen ausgelöst, die alle Spieler befolgen müssen; so verlangt die Pest zum Beispiel das Entfernen eines Gefolgsmannes von einem Plättchen.
Das Spiel wird in Kombination mit dem Buch zum Spiel ausgeliefert.

Fazit: Carcassonne bleibt Carcassonne, hier nun mit einer weiteren Variante.


Carcassonne: Brücken, Burgen und Basare Carcassonne: Brücken, Burgen und Basare (Klaus-Jürgen Wrede, 2 - 6 Spieler, ab 8 Jahre)

Die Schachtelgröße ist bekannt, den Inhalt kann man erahnen: Neue Plättchen, ein paar zusätzliche Materialien und natürlich die Regel n zu den neuen Materialien. Von den Brücken erhält jeder Spieler zu Beginn ein Exemplar. Einmal im Spiel kann er nun eine Wiese an einer Straße anlegen und die Straße mit der Brücke fortführen. Der Bürgermeister befindet sich in einer Stadt aus genau zwei Plättchen. Wird er anstelle des Gefolgsmannes platziert, wartet er auf die nächste Wertung rund um seine Stadt und bringt seinem Besitzer dann genau die Punktzahl aus der Wertung. Zuletzt gibt es die Bassare. Auf ihnen werden Plättchen für Siegpunkte versteigert.

Fazit: Es ist die achte Erweiterung, die nach dem bekannten Prinzip Carcassonne anreichert.


Für die Dominion-Erweiterungen verweisen wir auf die Seite über Rio Grande.