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Abacus

Das vorgestellte Triple besteht aus einem großen und einem kleinen Spiel sowie einer Ergänzung der Zooloretto-Familie.


Velo City Velo City (Kevin G. Nunn, 3 - 7 Spieler, ab 8 Jahren)

Vom Prinzip ist es ein Wettrennen, doch gilt nicht der beste Fahrer als Sieger, sondern viel mehr die Mannschaft, die dazu auch noch gutes Timing besitzen muss. Das Spiel ist ein taktisches Würfelspiel, das zunächst einfach beginnt. Man würfelt und setzt einen seiner Fahrer um die entsprechende Anzahl von Feldern vor. Nun gibt es drei Arten von Feldern: Auf einigen passiert nichts, auf den andere bekomme ich einen Energiedrink, der auf vielerlei Weise einsetzbar ist. Eine betrifft die dritte Felderart, wo ich einen solchen Drink benötige oder zurückgesetzt werde und als Trost einen Drink erhalte.
Die Drinks helfen aber auch, weil ich damit einen weiteren Würfel erhalten. So verschaffe ich mir mehr Möglichkeiten Es geht jedoch auch noch listiger. Wähle ich vorab eine Gruppe von Radlern, darf ich die Würfel aller Beteiligten werfen - eventuell plus Energiedrinkwürfel. Wähle ich dann meinen Würfel, ziehe ich allein von dannen. Wähle ich aber den Würfel einen Konkurrenten muss dieser mitfahren, auch wenn das zu seinem Nachteil ist.
Sobald der achte Fahrer im Ziel ist, gewinnt die Mannschaft mit den meisten Fahrern im Ziel. Bei gleichstand gewinnt die Mannschaft, dessen Fahrer als letztes das Ziel erreicht hat.

Fazit: Das klingt lustig und gemein, unberechenbar und absichtlich glückslastig obwohl beeinflussbar. Es hat einfach neugierig gemacht.


Charly Charly (Inon Kohn, 2 - 6 Spieler, ab 10 Jahren)

Honig ist lecker und wir besitzen jeder 15 Tropfen. Diese stehen schon als Trösterchen bereit, wenn das Futter für die Tiere, die wir füttern sollen, nicht ausreicht. Diese Tiere finden wir auf Karten. Eine Runde verläuft in zwei Phasen: Zunächst können Tiere getauscht werden wozu eine Karte abgelegt wird und eine neue vom Nachzeihstapel gezogen wird. Sobald ein Spieler mit seinen Tieren zufrieden ist, läutet er das Ende des Tauschs ein. Jeder andere Spieler darf jetzt noch genau einmal tauschen. Danach, beginnend mit diesem Spieler, darf jeder ein Tier füttern. Dabei werden nicht alle Tiere satt und jedes nicht gefüttertes Tier bekommt zum Trost einen Honigtropfen. Steht ein Spieler ohne Honigtropfen dar, endet das Spiel. Wer nun die meisten Honigtropfen besitzt, ist der Sieger.

Fazit: Ein einfaches Spiel, von dem ich mir soviel Spielspaß wie von Kai Piranha verspreche.


Zooloretto Mini Zooloretto Mini (Michael Schacht, 2 - 5 Spieler ab 7 Jahren)

Nun gibt es eine einfache Zooloretto-Ausgabe, die sich vor allem an Kinder richtet. Die Spielregel sind vereinfacht worden, zum Beispiel wurde das Geld und die damit verbundenen Aktionen ersatzlos gestrichen. Auch die Aktionsstände wurden zu sehen, die zwar Punkte bringen, dafür aber einen Platz im Gehege belegen. Jedes Gehe besteht nun aus sechs Plätzen und der Zoo beherbergt drei Gehege.
Weiterhin ist die Zwei-Personen-Variante mit drei unterschiedlichen Waggons integriert worden. Dazu sind die Tierplättchen kompatible zum Großen Bruder So können die Tiere zwischen den Spiel übertragen werden und das Lieblingstier immer dabei sein.

Fazit: Konsequente Fortsetzung des schönen Zoo-Spiels.