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Anmerkung: Das Cover ist noch nicht die endgültige Version.

Asara (Wolfgang Kramer und Michael Kiesing, ab 9 Jahre, 2 - 4 Spieler)

Asara

In Asara, einem fiktiven Land, sind Türme zu errichten. Es mögen viele kleine sein, oder ein großer, das Ganze in diversen Farben und unterschiedlicher Konstruktion. Besondere Bedeutung kommen dabei den Goldverzierungen zu. Doch schauen wir uns den Turmbau in Asara genauer an.

Ein Turm muss immer aus einer Basis und einer Spitze bestehen. Dazwischen können beliebig viele Mittelteile eingebaut werden, wobei es kleine und große gibt. Die diversen Turmteile liegen offen aus. Um an ein solches Turmteil zu gelangen benötige ich Einkäufer und Geld, genannt Asari.
Zu Beginn jeder der vier Runden erhält jeder Spieler Geld und Karten, die Einkäufer in unterschiedlichen Farben zeigen. Um ein Turmteil zu erwerben, entsende ich einen Einkäufer an den entsprechenden Markt und bezahle anschließend das Teil, wobei sich der Preis nach der Farbe des Turms richtet. Das so erworbene Teil - manche der Teile zeigen die begehrten Goldverzierungen - verschwindet erst einmal hinter einem Sichtschirm. Um aus meinen Teilen Türme zu bauen, muss ich einen Einkäufer auf den Markt für Baumeister entsenden. Dort bestimmt sich, wie viele Teile ich verbauen darf, was wiederum Geld kostet und mir Punkte bringt.
Nun wäre alles sehr einfach, gäbe es nicht die Restriktion, dass auf einem Markt nur Einkäufer einer Farbe anwesend sein dürfen. Besitzt man diesen nicht, kann man zwei beliebige Einkäufer verwenden, wobei dies eine schmerzhafte Angelegenheit ist.

Damit nun mehr Flexibilität herrscht, gibt es weitere Märkte: Auf einem bekomme ich Geld, auf einem anderen darf ich mir aus den nicht offen liegenden Bauteilen eines aussuchen. Zuletzt gibt es einen Minimarkt, um Startspieler zu werden. Nach jeder Runde gibt es eine Wertung. Für jeden Turm gibt es Punkte, genauso wie für jede Verzierung, die sie aufweisen. Am Ende des Spiels werden dann die Höhen und die Anzahl der Türme vergleichen und bringen so weitere Punkte. In einer Erweiterung gibt es noch zwei weitere Märkte: Auf einem erhalte ich golden Fenster, mit denen ich die großen Mittelteile der Türme verzieren und so aufwerten kann. Auf dem anderen kann ich während einer Runde Kartennachschub bekommen.

Fazit: Asara ist sehr gutes Familienspiel. Der Wettbewerb um Bauteile schürt die Konkurrenz und erlaubt durch den Farbzwang der Einkäufer Einfluss auf die Mitspieler zu nehmen. Dabei ist sichergestellt, dass jeder Spieler einen Fortschritt erlangt, so dass sich bei allen Beteiligten ein positives Spielgefühl einstellt. Die Erweiterungen bieten bei einfachen Regeln neue Optionen und damit mehr taktische Möglichkeiten. Nach meinen beiden Spielen kann ich das Erscheinen von Asara kaum mehr erwarten. (wd)


Wer war's? - Schräghausen (Reiner Knizia, ab 7 Jahre, 2 - 4 Spieler)

Wer war's? - Schräghausen

Die Frage Wer war's? stellt sich auch hier, doch diesmal schlüpfen Spieler in die Rolle von Haustieren, die ihr Herrchen suchen. Ein böser Kobold hat das Dorf verhext, die Kinder haben vergessen wo sie wohnen, und an ihre Haustiere erinnern sie sich auch nicht.

Die Spieler versuchen nun von den Kindern Hinweise zu bekommen, wer denn ihr Herrchen sei. Hierzu müssen sie die Kinder in ihre Häuser bringen, und sich dabei durch die sich immer wieder verändernden Wege von Schräghausen kämpfen. Wie schon in Wer war's? geben die Kinder den Tieren hilfreiche Tipps oder Gegenstände. Diese helfen, das Herrchen vor sechs Uhr zu finden und damit sieben Jahre Unglück für das Dorf abzuwenden.

Fazit: Das Spiel baut auf der Logik von Wer War's auf, doch wird zum Beispiel in Schräghausen der störende Geist durch sich ständig verändernde Wege ersetzt. Das Spiel ist ähnlich, aber schwieriger zu gewinnen als Wer war's. (bd)