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Hall Games

Anmerkung: Die Bilder zu Luna zeigen den Prototypen.

Luna (Stefan Feld, ab 10 Jahre, 2 - 4 Spieler)

Luna (1)

Der Tempel der Mondgöttin Luna befindet sich auf einer felsigen Inseln bietet bis zu 28 Novizen Platz. Um diese Insel herum liegen sieben weitere Inseln, jede mit einer anderen Begebenheit: So bietet zum Beispiel eine Insel Holz für den Bootsbau und eine andere Heilkräuter, damit die Novizen mehr leisten.

Zu Beginn stellt jeder Spieler eine Kultstätte auf eine Insel und vier Novizenpärchen auf vier andere Inseln. Dazu profitiert er von den Besonderheiten der letzten beiden Inseln. Auf den äußeren Inseln befinden sich dazu die Mondpriesterin, der Baumeister sowie der Abtrünnige. Das Spielziel besteht aus Einflusspunkten. Die bekommt man einerseits für Novizen im Tempel, andererseits aber auch für die Unterstützung der Mondpriesterin und der Errichtung von Kultstätten. Abzüge gibt es, wer sich mit dem Abtrünnigen einlässt.

Damit ein Spieler diese Ziele erreicht, kann ein Spieler, der am Zug ist, eine von einer stattlichen Anzahl von Aktionen ausführen. Für viele der Aktionen ist dabei die Arbeitskraft zweier Novizen auf einer bestimmten Insel notwendig. Für den Tempel gibt es jede Runde ein paar freigegebene Plätze. Diese kann man sich reservieren, befinden sich zwei Novizen auf der entsprechenden Insel. Anschließend können sie sich in den Tempel begeben und vordrängen dort sämtliche Novizen auf niederwertigen Plätzen, wenn … ja wenn sie nicht gerade in einem Buch lesen.
Ein Buch? Ja, auf der Insel mit Papier lässt sich ein Buch beschaffen, so wie auf anderen Inseln Arbeitskraft (ein allgemeingültiger Novize), Stein (für den Kultstättenbau) oder Gold (damit man den Wächter des Tempels bestechen kann und schon frühzeitig gute Plätze im Tempel reservieren kann). Dabei kann ein Novize immer nur einmal pro Runde aktiv werden, denn dann ruht er sich aus.
Damit nun auch die Novizen an den richtigen Ort kommen, gibt es verschiedene Reisemöglichkeiten, die mal aktive, mal ausruhende Novizen bewegen. Missionierung (bringt einen weiteren Novizen ins Spiel) und Unterstützung des Priesterrats (vermeidet Punktabzüge am Ende des Spiels und ist der Tie-Breaker) sind weitere Handlungsmöglichkeiten.

Luna (2)Beendet wird eine Runde durch die Meditation: Der Spieler lässt damit Zeit vergehen und geschieht dies drei Mal, endet eine Runde. Nun gibt es Punkte für Novizen Im Tempel, für die Unterstützung der Mondpriesterin (nach Mehrheit) sowie Abzüge für Anwesenheit beim Abtrünnigen. Sämtliche Figuren wandern danach auf eine andere Insel. Nach sechs Runden endet das Spiel. Dann gibt es die Abschlusswertung, bei der vor allem die Punkte für die Kultstätten zu Bucheschlagen. Apropos Kultstätten: Pro Runde kann immer nur eine beim Baumeister errichtet werden und auch nur, wenn man Steine besitzt. Dafür bietet sie auch schon während des Spiels einen Vorteil: Wer auf einer Insel mit eigener Kultstätte agiert, benötigt dort nur einen Novizen.

Fazit: Luna bietet Strategie, Taktik und viele Handlungsmöglichkeiten. Die möglichen Aktionen sind einfach und schnell erlernt, wobei die Menge zunächst eine Hürde darstellt. Sie zu überwinden lohnt sich, weil man ein danach ein vielseitiges Spiel erhält, das Planbarkeit, Interkation und Aggressivität im für mich angenehmen Verhältnis bietet. Durch unterschiedliche Strategien und geheim gehaltene Einflusspunkte, blieben meine bisherigen beiden Spiele bis zum Schluss spannend. (wd)