Icon
Spiel '17
Unser Messebericht ist fertig.
Werbung
Dominion-Welt
neueste Rezensionen
Istanbul - Das Würfelspiel Azul Dominion - Erweiterung zu Basisspiel & Die Intrige Okiya
Rezensionen zu
Essener Neuheiten

Azul Das Fundament der Ewigkeit Deckscape: Der Test Der Pate - Corleones Imperium Dice Forge Dominion - Erweiterung zu Basisspiel & Die Intrige Istanbul - Das Würfelspiel Kingdom Builder Harvest Memoarrr! Okiya Queendomino Yokohama
Info-Mail erhalten Newsletter
Über jedeAktualisierung per Mail informiert werden.

Hans im Glück

Dominion - Blütezeit (Donald X. Vaccarino, ab 8 Jahre, 2 - 4 Spieler)

Dominion Blütezeit

Im halbjährlichen Rhythmus erscheinen die Erweiterungen zu Dominion. Die Herbsterweiterung heißt "Blütezeit" und bringt dem Reich von Dominion genau jene. Die zwei grundlegenden Konzepte sind einmal Reichtum und einmal Geld.

Der Reichtum wird repräsentiert durch eine neue, teure und hochwertige Punktekarte, die Kolonien. Für 11 Geld bekommt der Spieler hier 10 Siegpunkte. Ein Weg, das Geld zusammen zu bekommen ist eine neue Geldkarte, das Platin. Bei einem Preis von 9 Geld bietet sie eine Kaufkraft von 5.

Doch es gibt noch mehr Geldkarten. Insgesamt warten derer acht auf ihren Einsatz. Sie sind jedoch nicht nur einfach Geld sondern besitzen dazu eine kleine Eigenschaft, die beim Ausspielen der Karte aktiviert wird.

Unter den restlichen Karten sind einige Karten die Interaktion zwischen den Spielern erlauben, dabei die meisten ohne dass es Angriffe sind. Zum einen gibt es Karten, die es den Mitspieler erlauben, während eines Spielzuges aktiv zu werden, zum anderen gibt es Karten, deren Funktion von der Umgebung abhängt, z. B. ob ein Stapel bereits benutzt oder sogar leer gekauft wurde. Insgesamt besteht die Erweiterung aus 25 Königreichkarten, den beiden Karten Platin und Kolonien, etlichen Münzen zur Markierung und für Siegpunkte sowie 9 Ablagetableaus.

Fazit: Blütezeit bringt genau das, was ich mir erwünscht habe: Viel Abwechslung, viel Konstruktives, viel Interaktion. Ich habe schon sehr viele Blütezeitspiele hinter mir. Es ist für mich genau die richtige Erweiterung.


Loch Ness (Ronald Wettering, ab 10 Jahre, 2 - 5 Spieler)

Dominion Blütezeit

Die Spieler beauftragen Fotografen, Bilder vom Nessie, dem Lochungeheuer zu schießen. Keiner weiß, wo Nessie auftauchen wird. Deshalb wird zuerst ein Fotograf in die umliegenden Örtlichkeiten geschickt. Dort gibt es Informationen über Nessie, was spieltechnisch unter anderem bedeutet, Nessie woanders auftauchen lassen zu können, einen weiteren Fotografen aufstellen zu dürfen oder auch von einem Konkurrenten eine Information zu bekommen.

Danach spielen drei Spieler eine Karte. Die Summe aller Karten gibt die Bewegung von Nessie auf dem Rundkurs an. Zunächst bleiben die Karten verdeckt, denn jeder Spieler darf zwei seiner drei Fotografen neu postieren. Dann taucht Nessie auf. Jeder Fotograf auf der Landzunge, an der Nessie auftaucht bringt Punkte. Wer exakt vor Nessie steht macht dann ein oder zwei Schnappschüsse. Dafür gibt es auch Siegpunkte und zwar besonders viele, wenn man sowohl Nessies Kopf, Bauch und Schwanz fotografiert hat.

Nessie wird auf der Zählleiste von Nessielein begleitet, die genauso viele Felder zieht wie ihre Mutter im Loch Ness. Erreicht sie das Ende der Zählleiste, endet auch das Spiel.

Fazit: Es ist ein Einschätzspiel, das über die Sonderkationen eine taktische Komponente bekommt. (wd)


Ranking (Ralf zur Linde und Stefan Dorra, ab 8 Jahre, 2 - 5 Spieler)

Ranking

Hier gilt es einfach zu vergleichen. Dazu wird eine Frage zufällig bestimmt, z. B. "Was ist einfacher zu stehlen". Nun wählen alle Spieler eines von ihren sechs Bildern und lege diese verdeckt aus. Dazu werden einige neutrale Bilder gepackt, damit genau sieben Bilder im Spiel sind. Diese sieben Bilder werden aufgedeckt an die Stufe 3 eines Trumes mit Stufen von 0 bis 6 gelegt.

Reihum vergleicht jeder Spieler zwei Dinge, die auf gleicher Stufe liegen, so ist zum Beispiel ein Esel schwieriger zu stehlen als ein Ring. Der Esel steigt eine Stufe, der Ring fällt eine. Dabei ist die Einschätzung rein subjektiv und darf, besser sollte, auch kommentiert werden. Zusätzlich darf jeder Spieler tippen, welches Bild von wem ist. Sobald mindestens ein Bild auf oberster und unterster Stufe liegt, wird gewertet. Ein Bild bringt seinem Besitzer so viele wie die Stufe beträgt, auf der es liegt. Dabei gibt es aber Punktabzug für jeden richtigen Tipp eines anderen Spielers. Somit sollte man sein Bild nicht zu offensichtlich nach oben bringen.

Das Spiel endet, wenn der Wertungsstein eines Spielers einmal den Turm hochgeklettert und wieder heruntergekommen ist.

Fazit: Ein für Hans im Glück ungewöhnliches Spiel, weil es weit in den Bereich der kommunikativen Spiele reicht. Dabei ist es einfach und sehr unterhaltsam. (wd)