Icon
Spiel '17
Unser Messebericht ist fertig.
Werbung
Dominion-Welt
neueste Rezensionen
Istanbul - Das Würfelspiel Azul Dominion - Erweiterung zu Basisspiel & Die Intrige Okiya
Rezensionen zu
Essener Neuheiten

Azul Das Fundament der Ewigkeit Deckscape: Der Test Der Pate - Corleones Imperium Dice Forge Dominion - Erweiterung zu Basisspiel & Die Intrige Istanbul - Das Würfelspiel Kingdom Builder Harvest Memoarrr! Okiya Queendomino Yokohama
Info-Mail erhalten Newsletter
Über jedeAktualisierung per Mail informiert werden.

Queen Games

Montego Bay (Michael Feldkötter, 2 - 4 Spieler, ab 8 Jahre)

Montego Bay

Auf dem Pier sollen die Fässer auf die Schiffe verladen werden. Diese stehen im Hafengebäude zur Verladung bereit. Das Hafengebäude besteht aus einer Menge von Durchgängen, deren eines Tor dem Hafen zugewandt, das andere abgewandt ist. Jeder Spieler besitzt zwei Hafenarbeiter, einen kleinen und einen großen. Für jeden seiner Hafenarbeiter legt der Spieler verdeckt eine Karte für die Zugweite. In einer zuvor ausgelosten Reihenfolge tätigen die Hafenarbeiter ihre Bewegung, wobei sie möglichst die volle Zugweite ziehen: Ist der Zielpunkt vor dem Durchgang frei, so stellt er sich einfach darauf. Ist er aber besetzt, versucht er den dort stehenden Hafenarbeiter wegzuschubsen. Das gelingt, wenn der Zielpunkt auf der anderen Seite des Durchgangs frei ist, weil dann der wartende Arbeiter dorthin ausweichen muss. Ist auch dies nicht möglich, muss der Hafenarbeiter seine Zugweite verkürzen.
Hat nun jeder Hafenarbeiter eine Bewegung durchgeführt, werden Fässer verladen. Der Raum im Hafengebäude gibt an, wie viele Fässer ein Spieler auf die drei wartenden Schiffe verladen darf. Manchmal wird ein Fass auch zerstört und der Spieler muss ein Fass wieder vom Schiff entfernen. Sobald ein Schiff voll beladen ist, fährt es ab. Dann gibt es Punkte für die Spieler, wobei sich die Punkte nach den Mehrheiten auf dem Schiff und dessen Größe richten. Am Ende einer Runde fährt dann das vorderste Schiff ab, unabhänig davon, ob es voll beladen ist oder nicht.
Sobald zu wenig Schiffe im Hafenbecken sind, endet das Spiel und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

Fazit: Ein Einschätz- und Bluffspiel, bei dem natürlich die Verdrängung an den Durchgängen mit den vielen Fässern vorprogrammiert ist.


Nelli das Nilpferd (Gebrüder Frei, 2 - 4 Spieler, ab 6 Jahre)

Nelli das Nilpferd

Nelli schwimmt ganz ruhig im Wasser und bietet damit einen guten Platz für Schildkröten. Diese müssen die Spieler nun auf Nelli platzieren ohne die bereits dort befindlichen herunterzuschubsen. Ein Würfel gibt vor, welche Aktion der Spieler ausführen muss. Meinst wird eine Schildkröte gesetzt, was dann auch alle anderen Spieler tun dürfen. Dabei ist es schwieriger, sie auf dem Körper zu platzieren als auf den Kopf. Der Kopf birgt aber ein anderes Risiko. Die Pflanze, auf der die Schildkröte ruhte, kann einen Krebs verbergen, der Nelli in die Nase beißt. Das dreht sie sich und die Schildkröten fallen vom Kopf ins Wasser. Wenn Schildkröten ins Wasser fallen und der Spieler eine frei Pflanze hat, muss er sie an sich nehmen. Gewonnen hat, er zuerst alle Schildkröten auf Nelli platziert hat.

Fazit: Ein Geschicklichkeitsspiel mit anmutigen, exotischen Tieren.


Ri-Ra-Räuber Raben (Gebrüder Frei, 2 - 5 Spieler, ab 6 Jahre)

Ri-Ra-Räuber Raben

Ein Kind übernimmt die Rolle des Bauern Bruno, der Rest spielt die Raben. Wer an der Reihe ist, deckt vier der verdeckten Plättchen auf. Ein Rabe fliegt dabei zu einer Frucht, die dann genüsslich verzeht wird. Der Bauer hingegen bringt den Raben nichts. Sonderplättchen erschweren den Raben das Leben. Der Wind nimmt die Blätter aus dem Spiel, so dass die Raben weniger Verstecke haben. Der Wurm hält einen Raben fest, die Katze verscheucht die Raben. Kommt der Bauer an die Reihe, versucht er Bauer Bruno zusammen mit drei Raben aufzudecken. Gelingt ihm dies, so sind die drei Raben aus dem Spiel. Gelingt ihm dies zum zweiten Mal, so hat er das Spiel gewonnen. Haben die Raben vorher alle Früchte gefunden und gegessen, gewinnen sie.

Fazit: Ein Gedächtnisspiel, bei dem in zwei Gruppen mit unterschiedlicher Zielsetzung gespielt wird.


Sultan (André Zatz und Sergio Halaban, 2 - 5 Spieler, ab 8 Jahre)

Sultan

Dieses Spiel war bereits bei Phalanx angekündigt, erschien dort aber nicht mehr. Statt dessen wird es nun bei Queen Games erscheinen. Die Spieler erhalten jeder einen Kartensatz mit Werten von 1 bis 15. Drei Edelsteine liegen aus und jeder Spieler bietet auf einen der Edelsteine. Wer am höchsten bietet, erhält den Edelstein. Die Edelsteine haben unterschiedliche Werte und teure Edelsteine kommen seltener vor. Das macht sie einerseits noch wertvoller, andererseits haben die preiswerten Edelsteine größere Chancen auf Boni: Wer in Abhängigkeit von der Spielerzahl eine bestimmte Anzahl gleicher Edelsteine bekommt, erhält dafür Bonuspunkte. Wer am Ende des Spiels den größten Wert aus Edelsteinen und Bonuspunkten besitzt, ist Sieger.

Fazit: Nach Dieb von Bagdad legt Queen Games wieder ein schnelles, im vorderen Orient angesiedeltes Spiel vor.