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Zoch

El Paso (Stefan Dorra, 2 - 5 Spieler , ab 10 Jahre)

El Paso

Bis zu fünf Spieler machen sich auf, sieben Städte zu plündern. In diesen Städten kann man Banken, Goldminen und Hotels ausplündern, beim Glücksspiel sein Glück machen, oder Rinder und Pferde davon treiben.

Dabei zieht die ganze Bande Gemeinsam von Stadt zu Stadt. Kommt die Gruppe in einer Stadt an, werden Plättchen für die Ziele aus einem Beutel gezogen, und, die wertvolleren nach unten, auf den zugehörigen Gebäuden gestapelt. Jeder legt verdeckt eine Karte aus, die zeigt, in welchem Bereich er sein Glück versuchen will, oder er sagt, dass er die Stadt verlässt. Beim Verlassen der Stadt, kann er bisher erworbene Plättchen -zu von der Stadt abhängigen Kursen - in Goldnuggets umtauschen. Er darf nur ein Plättchen mehr, als Spieler vor ihm die Stadt verlassen haben, mitnehmen. Jetzt wird mit fünf Würfeln gewürfelt. Alle Würfel die den Sheriffstern zeigen werden beiseitegelegt. Die Würfel entscheiden, ob im Saloon etwas zu holen ist (einer der Würfel muss die 6 zeigen), oder auch ob Brandzeichen zur Inbesitznahme fremder Rinder vorhanden sind. Hotel und Goldminen kann man immer ausrauben, bei diesen beiden sind die Plättchen aber im Schnitt nicht so wertvoll. Dann werden beginnend mit der höchsten Karte die vorhandenen Stapel geplündert, die Handkarten werden wieder (mit beliebig auswählbaren Zielen) aufgefüllt und die neue Runde beginnt, in der mit den verbleibenden Würfeln weitergewürfelt wird. Wird der fünfte Sheriff gewürfelt, verlieren alle, die noch in der Stadt sind, ihre Plättchen, und dürfen nur die schon eingetauschten Goldnuggets mitnehmen.

So zieht man von Stadt zu Stadt und versucht, seine Nuggets zu vermehren.

Fazit: Ein Can't Stop mit einigen taktischen Zusätzen, die das Spiel etwas taktischer gestalten. (bd)


Tobago (Bruce Allen, 2 - 4 Spieler, ab 10 Jahre)

Tobago - Insel

Auf Tobago befinden sich einige Schätze. Wir als Spieler möchten sie lokalisieren dann heben und zum Schluss verteilen. Zunächst ist über die Schätze nur wenig bekannt: Da liegt ein Schatz neben einer Palme, befindet sich nicht im Gebirge oder aber im längsten Fluss.
In seinem Zug kann ein Spieler nun einen weiteren Hinweis zu einem Fundort geben. Nun liegt der Schatz nicht länger nur im längsten Fluss, sondern auch noch neben einer Statue. So wird nach und nach der genaue Ort eines Schatzes bestimmt.
Der Schatz muss, bevor er verteilt werden kann, erst einmal gehoben werden. Dafür besitzt jeder Spieler einen Geländewagen. In seinem Zug kann er damit drei Teiletappen fahren. Eine Teiletappe besteht entweder aus einer Fahrt innerhalb einer Landschaft oder aus der Fahrt von einer Landschaft in die nächste.
Erreicht ein Spieler den Fundort, birgt er den Schatz, der dann verteilt wird. Jeder Spieler erhält, der zur Ermittlung des Fundortes beigetragen hat, erhält pro Hinweis eine Schatzkarte mit zwei bis sechs Goldstücken oder aber einem Fluch. Ebenfalls eine Schatzkarte gibt es für die Bergung des Schatzes. Nun werden alle verteilten Schatzkarten mit einer weiteren, jedem Spieler unbekannten Schatzkarte gemischt und diese einzeln verteilt. Dazu wird eine Karte aufgedeckt und den Spieler angeboten, der die Bergung durchgeführt hat. Wenn er ablehnt, wird die Schatzkarte demjenigen angeboten, der den letzten, dann den vorletzten Hinweis und so weiter gegeben hat. Möchte keiner die Karte, wird sie einfach abgelegt. Flüche beenden die sofortige Verteilung des Schatzes; außerdem müssen alle Spieler, die noch einen Anteil zu bekommen hätten, dafür nun ihren wertvollsten Schatz abgeben.
Tobago - Hinweis Mit jeder Schatzverteilung tauchen Amulette aus dem Meer auf. Der genaue Ort wird durch die Blickrichtung der Statuen bestimmt. Mit einem Amulett kann man sich vor einem Fluch schützen, aber auch einen zusätzlichen Hinweis geben, die Fahrt um eine Teiletappe verlängern, einen potentiellen Fundort als falsch deklarieren oder aber seine Karten mit den Hinweisen tauschen.
Sobald alle Schatzkarten verteilt oder abgelegt worden sind, endet das Spiel. Der Spieler mit dem meisten Gold gewinnt

Fazit: Tobago ist ein Logikspiel bei dem es um Deduktion geht. Hier gibt es aber nicht die Lösung, sondern es wird eine potentielle Lösung gesucht. Der logische Teil wird bei der Schatzvergabe mit Poker- und Zufallselementen gepaart, so dass sich Denkphasen mit Spannungsphasen abwechseln.
Die hervorragende Aufmachung des Spiels hat uns dazu animiert, ein Hintergrundbild für PCs anzufertigen. Unsere Rezension zu Tobago findet man hier.(wd)


Heckmeck - Das Kultspiel (Reiner Knizia, 2 - 7 Spieler , ab 8 Jahre)

Heckmeck - Das Kultspiel

Spielerisch ist es bekannt: Das "Heckmeck", die Form ist neu. Ganze 5,5 cm Durchmesser hat die Blechdose, in der es sich nun befindet. Das Material ist natürlich deutlich verkleinert: Die Würfel haben eine Kantenlänge von 1 cm und die Bratwürmer befinden sich auf ca. 2,5 mal 1,5 cm großen halbdurchsichtigen Kunststoffplättchen.

Fazit: Das Spiel passt nun problemlos in jede Tasche und ist für unterwegs immer griffbereit. Für Kinder bietet es sogar den Vorteil, dass sie jetzt alle Würfel locker in die Hand kriegen, was beim "großen Bruder" nicht ganz so leicht war. (wd)