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Ravensburger

Anmerkung: Die Bilder zu Donna Leon -Gefährliches Spiel, Mister X und Wo war's? zeigen Prototypen, an denen zum Teil noch erhebliche Änderungen vorgenommen werden.


Donna Leon - Gefährliches Spiel (Leo Colovini, 2 - 5 Spieler)

Gefährliches Spiel

In Gegensatz zu Der Name der Rose bezieht sich dieses Spiel auf eine ganze Buchreihe, die Kriminalromane von Donna Leon. Commissari Brunetti ermittelt und wir führen ihn, seine Kollegen und seine Frau durch das nächtliche Venedig.

Aus den Romanen wurden Charaktere mit ihren Berufsbezeichnungen übernommen und sowohl auf Plättchen als auch auf Karten gebannt. Die Plättchen werden über Venedig verteilt und aus den Karten wird das Mordopfer bestimmt. Commissari Brunetti, seine Ehefrau und die beiden Kollegen werden mit Würfel angetrieben, die jeweils die Werte von 1 bis 3 zeigen Nach dem Wurf entscheidet man sich für eine Figur und bewegt diese entsprechend. Für niedrige Zahlen gibt es Karten, die einem besondere Zugmöglichkeiten wie das Wasser-Taxi und das Polizeiboot verschaffen oder auch spezielle Handlungen.

Gefährliches Spiel Die Polizisten können immer nur Personen erfolgreich verhören und festnehmen, deren Chip die Farbe ihrer Spielfigur aufweist. Brunettis Ehefrau hingegen kann jeden verhören, dafür aber als Zivilistin keine Verhaftungen durchführen.

Wer als Informant verhört werden soll, wird über Karten bestimmt. Zwei Reihen von Informanten liegen aus, eine mit zwei und eine mit drei Karten. Sobald alle Informanten einer Reihe verhört worden sind, wird die Reihe aufgefüllt. Zusätzlich wird ein Verdächtiger per Karte bestimmt. Diesen gilt es nun zu verhaften. Die Verdächtigen sitzen in den Zellen der Polizeiwache ein. Hier nun in einer Reihe zu dritt und einer zu viert. Ist eine Reihe gefüllt und sollte dort eine neue Karte mit einem Verdächtigen ausgelegt werden, kommt sie in die Zelle für den Mörder, der damit fest steht.

Fazit: Das Spiel bietet die seltene Mischung aus Merk- und Taktikspiel. Der atmosphärische Spielplan unterstützt den kriminologischen Hintergrund. (wd)


Mister X (Gabriele Mari, 2 - 6 Spieler)

Mister X

Mister X wird gesucht. Fünf Detektive befinden sich in Zentraleuropa, um ihn dingfest zu machen. Mister X treibt unsichtbar sein Wesen und erzählt nur, welche grobe Reise er plant. Für die Detektive bedeutet dies, er startet auf der iberischen Habinsel, Italien oder Griechenland oder auf der irischen Insel. Sein Ziel ist auch nicht genau festgelegt, doch es liegt am anderen Ende von Europa; so muss er nach Russland, wenn er in Spanien startet.

Für die Fahrten werden Tickets fällig, je nach Strecke Auto, Bahn oder Flug. Die Detektive versuchen erst einmal in die Nähe von Mister X zu gelangen. Bis zu vier Züge zurück können die Detektive seine Spur aufnehmen - und später wieder verlieren. Gelingt es nicht, die Spur zu finden, können die Detektive ihre Lupen, die sich zusätzlich auf einigen Tickets befinden, einsetzen. So zwingen sie Mister X, einen frühren Standort Preis zu geben - je mehr Lupen, je aktueller die Angabe.

Doch auch Mister X hat seine Möglichkeiten: Zeigen seine Tickets die richtigen Symbole, kann er einen Doppelzug machen oder sein Ticket verdeckt legen und so die Fahrzeugart geheim halten. Trifft ein Detektiv mit Mister X zusammen ist dieser verhaftet. Erreicht Mister X eines seiner Zielfelder, gewinnt er.

Das alles erinnert an Scotland Yard, das Spiel des Jahres 1983. Zu Recht, denn die Grundidee ist von dort übernommen. Mister X ist aber ein eigenständiges Spiel, auch aufgrund vieler Detailänderung. So lastet nun der Zeitdruck auf Mister X. Ab dem 24. Zug muss er sich zeigen, Runde für Runde. Da sollte er bald am Ziel ankommen Auch spielen jetzt immer fünf Detektive mit. Gravierend ist die Änderung mit der Spur: Die Detektive erhalten keine regelmäßige Information über den Aufenthaltsort von Mister X, sondern können in wir richtige Detektive verfolgen. Dazu kommen die Symbole auf den Tickets: Jetzt ist die Anzahl der Sonderaktionen variabel. Und zuletzt: Es fehlt noch ein Symbol: Die Polizeisirene. Mit ihr kann nun auch ein Detektiv einen Doppelzug machen.

Fazit: Mister X bietet die Spannung aus Scotland Yard in einem Gewand, das dem heutigen Zeitgeist entspricht. (wd)


Wo war's? (Roberto Fraga, 2- 4 Spieler)

Wo war's?

In Oberhof hatte ich das Vergnügen Wo war's?, die Kinderspielneuheit von Ravensburger zu spielen. Auch hier wird eine elektronische Einheit ins Spielgeschehen eingebunden. Nach dem, zum Kinderspiel des Jahres 2008 prämierten Wer war's?, ist dies das zweite Spiel der Reihe "Brettspiel + Elektronik".

Der Schatz des Drachen wurde gestohlen, und wir Kinder machen uns auf, den Dieb zu fangen. Hoch über uns verfolgt der Drache den Dieb. Er kann nicht sprechen, sondern nur die Geräusche wiedergeben, die er unter sich hört.
So ruft er uns zu, was dort, wo er den Dieb sieht, zu hören ist. Dass kann ein bellender Hund, gackernde Hühner, eine Kirchturmglocke oder ähnliches sein. Jede Geräuschquelle ist auf dem Spielplan mehrfach vorhanden, und so muss man aus der Abfolge der Töne schließen, wo der Dieb denn ist.
Es gibt drei Spielvarianten, die im Anspruch ansteigen. In der aus meiner Sicht eingängigsten Variante stellt jeder seine Figur auf ein beliebiges Feld des Spielplanes. Die Spieler würfeln (an der Einheit) ob sie 1, 2, 3 oder 4 Schritte gehen müssen oder ob sie einen Drachenflug bekommen, der sie auf ein beliebiges Feld des Spielplans bringt. Drei Hexenfelder auf dem Spielplan erlauben dem Dieb einen Flug zu einem anderen Hexenfeld.

Wo war's? Nach einer von der elektronischen Einheit für die Spieler unbekannten festgelegten Zahl von Zügen ist die Spielrunde vorbei. Die Einheit gibt die Koordinaten des Diebes an. Steht jemand an dieser Koordinate, bekommt er zwei Drachentaler. Hat niemand genau getroffen, bekommt der Nahestehendste einen Taler und eine neue Runde beginnt. Das Spiel ist beendet, wenn ein Spieler fünf Drachentaler erspielt hat.

Die Regeln des Spieles waren noch nicht komplett fixiert, die Einheit hatte auch noch nicht ihr endgültiges Aussehen. Der Drache, der sie ziert, ist ein wunderschöner Gimmick.

Fazit: Ich freue mich schon darauf, das fertige Spiel in Händen zu haben, denn die Spielrunden haben mir viel Spaß gemacht. (bd)