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Queen Games

Colonia (Dirk Henn, 3 - 6 Spieler, ab 12 Jahre)

Colonia

Sechs Wochen im Mittelalterlichen Köln, an jedem Wochentag eine andere Aktivität.

Was hier so einfach klingt, ist ein harter Wettbewerb zwischen den Familien. Die Mitgliederzahl ist begrenzt, genauso wie die Angebote an Waren an Handwerker und an Reliquien. Ebenso ist die Ladekapazität der Schiffe nicht so groß und zudem sin die gewünschten Produkte vorgegeben. Schließlich sind die Reliquien nur kurzzeitig verfügbar. Da heißt es schnell zugreifen und vor allem auch schneller als die Konkurrenz zu sein, denn die Reliquien bringen die Siegpunkte, die nach den sechs Wochen den Sieger bestimmen.

Fazit: Als ich die Regel online gelesen habe, klang es nach noch einem "Ware bekommen, Produkte herstellen. Siegpunkte sammeln" - Spiel. Das täuscht, denn es ist kurzweilig, interaktiv, hat gewisse Zufallselemente, erfordert eine gute Planung und verlangt nach weiteren Spielen. (wd)


San Francisco Cable Car (Dirk Henn, 2 - 6 Spieler, ab 8 Jahre)

San Francisco Cable Car

Cable Car ist eine Bearbeitung vom früheren Spiel Metro, das im Jahr 2000 bei Queen Games erschienen ist. Waggons der Spieler (in Spielerfarben) werden nach einem von der Spielerzahl abhängigen Rhythmus auf dem Spielplan, der ein 8 mal 8 großes Feld zeigt, abgestellt. Neben jedem Waggon befindet sich ein Stationshäuschen. Reihum legt nun jeder Spieler ein Plättchen entsprechend der auf ihm gezeigten Ausrichtung irgendwo auf den Plan. Ziel ist es einen möglichst langen Weg von den eigenen Waggons zu einem die Strecke abschließenden Stationshäuschen zu bauen, denn für jedes Plättchen, das überfahren wird, gibt es einen Punkt. Führt der Weg zu der zentralen Powerstation, verdoppelt sich der Wert der Strecke.
Das Spiel ist beendet, wenn alle 60 Plättchen gelegt wurden.

Eine Variante bringt Aktien ins Spiel. Jeder Spieler hat zufällig zugeteilte Aktien von bis zu vier der 8 möglichen Gesellschaften in den Werten 10% 20% 30% und 40%. Die Plättchen werden wie oben beschrieben gelegt und die Punkte für die einzelnen Gesellschaften festgehalten. Am Ende erhält man für jede Aktie ihre Prozentzahl durch 10 * (9 - Platzierung) Punkte.

Fazit: Das Spiel wurde optisch freundlicher gestaltet; die Basisregel blieb unverändert. Die Variante mit den Gesellschaften ist etwas anspruchsvoller zu spielen, und lässt das gezieltes Spielen gegen einen Mitspieler nicht von Anfang an zu, da nicht bekannt ist, wer von welcher Gesellschaft Aktien besitzt.(bd)