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Irongames

Peloponnes (Bernd Eisenstein, 1 - 6 Spieler , ab 10 Jahre)

Peloponnes

Hinter Irongames steckt Bernd Eisenstein, der mit seinem "Zack & Pack" auf der Liste der empfehlenswerten Spiele war.

Mit Peloponnes verlegt er nun ein Spiel im Eigenverlag. Der Spieler übernimmt dabei eines von sieben Völkern aus der griechischen Antike. Damit werden grundlegende Dinge wie Bevölkerung, Startkapital und Produktion festgelegt.

In jeder der acht Spielrunden kann der Spieler entweder ein Gebäude errichten oder eine Landschaft hinzubekommen. Beides ist auf Plättchen dargestellt und muss erkauft werden. Bachfolgende Spieler können jedoch mehr bieten und so einen Spieler verdrängen. Dieser muss sich dann ein neues Gebäude oder eine neue Landschaft aussuchen, darf dabei aber sein Gebot nicht verändern. Anstelle eines Kaufes darf ich auch passen und erhalte dafür weitere Münzen.
Katastrophen Nachdem ich mein Plättchen unter Beachtung von Bauregeln errichtet habe, bekomme ich die einmaligen Zuwendungen, die sehr häufig aus Bevölkerung und manchmal aus Münzen bestehen. Zuletzt erhalte ich da regelmäßige Produktion und erhalte so Holz, Stein, Nahrung und Münzen. Produziere ich zuviel, so erhalte ich für den Überschuss Luxusgüter, die im Verhältnis 2:1 in jedes andere Gut getauscht werden können.
Während Holz und Stein der Errichtung von Gebäuden dienen, wird die Nahrung von der Bevölkerung aufgegessen. Dies geschieht drei Mal im Spiel, einmal davon bei Spielende. Ansonsten erschweren fünf Katastrophen das Leben der Griechen: Die Katastrophen sind ebenfalls aus Plättchen, von denen immer zwei gezogen werden. Drei Plättchen gibt es zu jeder Katastrophe und das dritte Plättchen löst sie aus. So verliert man Bevölkerung, Nahrung und Luxusgüter und muss Erdbeben und Unwetter widerstehen.
Nach acht Runden werden dann zwei Kennzahlen ermittelt; eine aus der Bevölkerung und die andere aus den Gebäuden, Landschaften und den übrig gebliebenen Münzen. Die niedrige der beiden Kennzahlen bildet dann das Ergebnis, das über den Spielsieg entscheidet.

Die Erweiterung für den sechsten Spieler beinhaltet das dafür notwendige Material sowie sechs Seefelder, die einfach gekauft werden können und Vorteile in Form von Bevölkerung und Landschaftspunkten bringen.

Fazit: Ausstattung und Grafik sind beachtlich für das Erstlingswerk eines neuen Verlags. Das Spiel selbst lebt davon, dass eine recht geringe Anzahl von Entscheidungen weit reichende Folgen hat. Unsere Rezension zu Peloponnes findet man hier.(wd)