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Es gibt afrikanische und indische Elefanten. Seit es Elefantastico gibt, gibt es nun auch afrische und indikanische Elefanten, denn hier werden beide Arten kräftig gemischt. Die Elefanten sind in neun Quadrate unterteilt. Jedes dieser Teile zeigt einen Teil des Elefanten; auf der einen Seite als afrikanischer und auf der anderen Seite als indischer Elefant.

Vorderseiten Dem Spiel liegen vier Spielregeln bei. Die erste Regel, der Elefantenbaumeister, ist ein Solitärspiel, bei dem verschiedene Elefanten gebaut werden. So werden die Kinder mit den Bildern und dem Material vertraut machen. Im Elefantenbazar bekommt jedes Kind einen Elefanten in Form einer Karte. Es geht darum, den Elefanten nachzubauen. Wer an der Reihe ist, darf ein Plättchen mit seinem Mitspieler tauschen. Der Mitspieler kann das Tauschangebot annehmen oder ablehnen. Wenn er es annimmt, werden die Plättchen getauscht und der fragende Spieler darf weitermachen. Anderenfalls darf er ein Plättchen umdrehen und sein Zug ist beendet. Wer seinen Elefanten fertig gestellt hat, zeigt seine Karte vor und bekommt eine neue. Alle anderen dürfen ihre Karte tauschen, müssen aber nicht. Wer zuerst vier Elefanten richtig gebaut hat, ist Sieger.
Beim Wettlauf der Dickhäuter hat jeder einen beliebigen Elefanten vor sich liegen. Dann wird eine Karte aufgedeckt und alle versuchen, diesen Elefanten nachzubauen. Wer es schafft, deckt die Karte mit der Hand ab. Wurde der Elefant richtig nachgebaut, erhält der Spieler die Karte, ansonsten erhalten alle anderen Spieler eine Karte von Stapel. Wer zuerst acht Karten gesammelt hat, ist Sieger.
Das letzte Spiel ist der Lieblingselefant. Je nach Spielerzahl bekommen die Spieler 5 bis 9 Elefantenkarten auf die Hand. Reihum wählen die Spieler einen Teil eines Elefanten und bestimmen so das Aussehen des Lieblingselefanten. Alle Karten, die nicht mehr die ausgelegten Teile aufweisen, werden abgelegt. Hat nur noch ein Spieler Karten auf der Hand, bekommt er dafür Siegpunkte, jedoch maximal drei. Dann geht es wieder mit neuen Karten los. Wer zuerst 5 Punkte hat, ist Sieger.

Rückseiten Was bei Elefantastico auffällt, ist die Aufmachung, nicht die Spielregeln. Die Spiele wären ohne die Aufmachung nur Durchschnitt. Der Zusammenbau der Elefanten ist ein Solitärspiel und das Geschwindigkeitsspiel ist in seiner Art auch hinlänglich bekannt. Unter Kindern ist dieser Wettkampf gleichwertig; Erwachsene haben hier einen klaren Vorteil. So ist der "Lieblingselefant" auch unser Lieblingsspiel, weil es kurzweilig und spannend ist. Da man einige Karten besitzt, dauert es auch einen Augenblick, bis die Karten reduziert sind.
Was dieses Spiel ausmacht, ist die Ausstattung. Es wird nicht in einer Schachtel geliefert, sondern in einer Holzkiste mit Schubdeckel. Darin befinden sich die Elefantenquadrate. Jedes ist aus dickem Holz und beidseitig bedruckt. Damit das ganze aber beim Umdrehen nicht zu einfach ist, sind Vorder- und Rückseite immer wieder unterschiedlich angeordnet. Auch die Karten sind diesem hohen Niveau angepasst und sehr stabil. Aber nicht nur das Material überzeugt, sondern auch die grafische Gestaltung. Die Bilder zeigen den indischen Elefanten als domestiziert, den afrikanischen als Wildtier. Die Grafiken leben von den klaren Formen und Farben ohne dabei kindlich zu sein. Gleichzeitig sind sie aber so, dass Kinder die Bildteile klar erfassen können. Durch das verwendete Blau, oft gepaart mit diversen Rot- und Orangetönen, entsteht eine sehr ästhetische Einheit, auch bei den gemischten Elefanten. Das hochwertige Material, besonders die Holzplättchen, animiert dann auch sehr zum freien Spiel, z. B. zum Bauen von Stapeln und Türmen. Elefantastico ist eben nicht nur ein Spiel, und in dem Mehr liegt sein Reiz. (wd)

Steckbrief
Elefantastico

Autor Verlag Spieler Alter Spieldauer Grafik
Theo Wagner
Jacques Zeimet
Zoch 1 - 6 ab 4 Jahre keine Angabe Theo Wagner