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Viele Kinder lieben Autos und Autofahren. So erlaubt Monza ihnen ein Autorennen auszutragen.

Sechs Rennwagen am Start

Zwei bis sechs Rennfahrer können an den Start gehen. Die Rennstrecke ist ein Rundkurs, der Felder in sechs verschiedenen Farben und einige Hindernisfelder enthält. Der Startspieler erhält die sechs Farbwürfel und würfelt alle auf einmal. Nun schaut er, ob blau oder weiß vorhanden ist (siehe Bild rechts). Ist keine der Farben dabei, bleibt er stehen, und der nächste Fahrer ist an der Reihe. Ist eine der Startfarben vorhanden, kann Würfelwurfer losfahren. Dazu legt er den entsprechenden Würfel beiseite und setzt seinen Wagen auf das erste Feld der Rennstrecke. hat er zum Beispiel Blau gewürfelt, kann er danach mit Gelb oder Rot weiterkommen, da diese Felder an das erste angrenzen, und weiter nach vorne führen. So verfährt man, bis alle Würfel verbraucht sind oder man nicht mehr ziehen kann. Dann ist der nächste dran.

Wer als Schnellster mit seinem Wagen eine Runde gefahren ist, hat gewonnenRennwagen.

In diesem Spiel verbindet sich Würfeln mit einfachen taktischen Überlegungen. Für Kinder ist es nicht so einfach, immer die beste Strecke zu finden, doch nach einigen Zügen ist der Zugmechanismus klar, und die Kinder sehen immer schneller, welche Farbreihenfolge das beste Ergebnis bringt.

Das Spiel hat, auch durch den detailreich und liebevoll gezeichneten Spielplan, einen hohen Aufforderungscharakter, die Rennwagen sind nicht sehr groß, doch gut zu greifen.

Die Fünfjährigen hatten keine Probleme, sechs normalgroße Würfel gleichzeitig zu werfen. einige jüngere Kinder, die auch mitspielen wollten, und zum Teil das Spiel auch verstanden, hatten damit Schwierigkeiten, daher ist die Altersangabe als richtig anzusehen.
Monza ist kein Spiel, das nur Kindern untereinander Spaß macht, sondern auch Erwachsene spielen gerne mit, und nicht nur um ihren Kleinen eine Freude zu machen. (bd)
  

Steckbrief
Monza

Autor Verlag Spieler Alter Spieldauer Illustration
Jürgen P. K.Grunau Haba 2 - 6 ab 5 Jahre 10 - 15 Minuten Harald Klavinius