hat als Spielziel, mit verschiedenen Leckereien möglichst viele Tiere anzulocken. Da fast alle Kinder schon mal ein Tier gefüttert haben, fällt den Kindern der Zugang zu diesem Thema leicht.
Als Futter gibt es Möhren, Salatköpfe, Zuckerstücke und Getreidekörner aus Holz.. Jeder Mitspieler bekmmt von jeder Leckerei ein 1 -2 cm großes Holzexemplar.
Die 24 Tiere des Spieles, von denen einige zweifach, andere
dreifach auf runden Pappscheiben vorhanden sind, haben immer eine
Lieblingsleckerei. Diese ist an der Hintergrundfarbe der Scheiben zu erkennen.
Der Hase auf dem Bild möchte zum Beispiel mit einer Karotte gefüttert
werden. Ein anderer Hase frisst gerne Salat. Jede Leckerei wird sechs Mal
verlangt. Die Scheiben werden nach den Lieblingsleckereien sortiert und
aufgestapelt, so dass man vier Stapel mit sichtbaren Tieren erhält.
Nun wählt jeder Mitspieler für die anderen nicht sichtbar
eine Leckerei aus, mit der es das oben liegende Tier des entsprechenden Stapels
anlocken will und nimmt es in eine Hand. Die anderen bleiben in der anderen
Hand. Haben alle ihre Wahl getroffen, werden auf Kommando alle Fäuste
mit dem ausgewählten Futter gleichzeitig geöffnet. Ist man der
einzige, der eine Leckerei ausgewählt hat, so kommt das oberste Tier
des Stapels zu einem, haben jedoch zwei Spieler die gleiche Leckerei
ausgwählt, kann sich das Tier nicht entscheiden, wohin es gehen soll,
und bleibt auf dem Stapel liegen..
Dies wird so oft wiederholt, bis einer der vier Stapel aufgebraucht ist. Sieger ist derjenige, der die meisten Tiere zu sich locken konnte. Ist diese Zahl bei zwei Spielern gleich, hat derjenige gewonnen, der von diesen beiden die meisten unterschiedlichen Tierarten erobern konnte.
Die Tiere sind
ansprechend gezeichnet, doch die Futterstücke machten kleineren Kindern
häufig Probleme. Zum einen ist das Getreidekorn größer als
der Salatkopf, was erst einmal verstanden werden muss. Zum anderen sind die
Salatköpfe runde Kugeln vom ca. 1cm Durchmesser, die doch häufiger
auf den Boden fielen; das geheime Auswählen auf dem Schoß fiel
daher schwer. Diese Schwierigkeiten verschwanden jedoch schnell. Auch das
Bluffen, das oft sehr schwer fällt, machte den Kindern keine
Schwierigkeiten, da die Auswertung so schnell erfolgte, dass sich niemand
verraten konnte.
Das Spiel ist
für Kinder sehr gut zu verstehen, da viele schon die Tiere kennen und
die Futtersorten leicht zuordnen können. Oft kamen Gespräche
darüber auf, welches Tier die Dinge, die es laut Spiel gerne frisst,
wirklich mag. Da alles simultan abläuft, entstehen keine Wartephasen,
niemandem wird langweilig. Es wurde aufgrund seiner kurzen Spieldauer oft
ein zweites, drittes oder sogar viertes Mal gespielt. Am liebsten spielte
man zu viert und wünschte sich, dass es auch zu fünft oder sechst
möglich wäre. (bd)
Steckbrief |
Autor | Verlag | Spieler | Alter | Spieldauer | Illustration |
| Michael Schacht | Haba | 3 - 4 | ab 4 Jahre | ca. 10 Minuten | Heike Wiechmann |