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Die Spielfläche besteht aus einem groß Dreieck mit zehn Zapfen an der Grundseite. Darüber folgt eine Reihe mit neuen Zapfen, dann acht und so weiter bis es nur noch ein Zapfen ist. Darauf stecken wir das goldene Zahnrad. Auf die beiden anderen Zapfen in den Ecken stecken wir einmal ein blaues und einmal ein rotes Zahnrad. Das sind die Antriebsräder der beiden Kontrahenten.

Rot ist blockeirt Jeder Spieler erhält seine restlichen 14 Zahnräder In einem Spielzug hat ein Spieler nun zwei Möglichkeiten: Entweder nimmt er ein Zahnrad aus seinem Vorrat und setzt es auf einen unbesetzten Zapfen oder aber er versetzt ein eigenes Zahnrad. Dabei gibt es drei kleine Einschränkungen: Versetzt man ein eigenes Zahnrad, darf es nicht das Antriebsrad sein. Beim Aufsetzen auf den Zapfen dürfen niemals drei eigene Zahnräder in Form eines Minidreiecks angeordnet sein und man darf nicht beide Plätze neben einer Ecke belegen.

Nach dem das Zahnrad aufgesetzt wurde, dreht der Spieler an seinem Antriebsrad. Dreht sich das goldene Zahnrad ebenfalls, hat er gewonnen. Lässt sich sein Antriebsrad nicht drehen, hat er verloren. Passiert beides nicht, geht das Spiel mit dem Spielzug des Partners weiter.

Es ist abstrakt, mechanisch im wahrsten Sinn des Wortes. Der Titel sagt und zeigt, was das Spiel verspricht. Wer sich mit Zahnrädern auskennt, weiß wie sie blockieren, kennt die Grundlage des Spiels. Eine ungerade Anzahl von Zahnrädern, im Kreis angeordnet, blockiert. Deshalb ist das Minidreieck in einer Farbe auch verboten. Durch die Zapfen ist es nicht möglich, fünf oder sieben Zahnräder in einer Blockade anzuordnen; das geht erst mit neun Zahnrädern wieder.
Weg von der Zahnradtheorie hin zum Spiel. Bei Anfängern mag es gelingen, das goldene Zahnrad zu bewegen, bei erfahrenen Spielern ist es meist nur eine Drohung für eine bessere taktische Position, die man dann in eine Blockade des gegnerischen Antriebsrades umwandeln muss. Und so ist dann auch das Spiel: Man kann es locker aus dem Bauch heraus spielen, man kann lange denken, beides macht Spaß mit einem Partner, der genauso spielt und genauso der Faszination der Technik und der Zahnräder unterliegt.
Es ist abstrakt, es ist ein Denkspiel, es ist ein Spiel für Zwei, dieses Mecanix. Diese Welt der Spiele hat es derzeit schwer und viele Repräsentanten gibt es nicht mehr davon. Wer so ein Spiel sucht, sollte sich Mecanix unbedingt ansehen. (wd)

Steckbrief
Mecanix

Autor Verlag Spieler Alter Spieldauer Illustration
Mark Wood
Frank Dyksterhuis
Dr. Wood
Pro Ludo
2 ab 6 Jahre 10 - 20 Minuten keine Angabe