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Der Kampf um das Wasser ist ausgebrochen: die lieben Biber werden von den bösen Wasserratten verdrängt. Diesen Kampf trägt nun jeder Spieler für sich mit vier Karten aus. Diese bekommt er verdeckt zugeteilt, legt sie vor sich hin und schaut sich zwei der vier Karten an.

der liebe BiberDer Rest bildet den Nachziehstapel, ein Karte wird aufgedeckt. Wer an die Reihe kommt, hat zwei Möglichkeiten: liegt keine Aktionskarte auf dem Ablagestapel, kann er die Karte nehmen und gegen eine seiner Karten austauschen. Ansonsten kann er immer die oberste Karte vom Nachziehstapel ziehen. Diese schaut er dann für sich an. Er kann sie immer gegen eine seiner Karten tauschen oder direkt, ungenutzt, auf den Ablagestapel legen. Ist es eine Aktionskarte, so darf er die Aktion ausführen. Es gibt drei Aktionen: die erste erlaubt es, sich eine eigene Karte anzusehen, die zweite erlaubt den Tausch einer eigenen Karte mit einer beliebigen Karte eines der gemeine TauscherMitspielers und die dritte ist die Superchance: man zieht noch eine Karte. Gefällt sie einem, nutzt man sie, sonst legt man sie ab und zieht eine zweite. Diese nutzt man nun oder legt auch sie ungenutzt weg.

Nachdem jeder Spieler einmal an der Reihe war, darf jeder Spieler den Durchgang abklopfen. Jeder der Mitspieler ist noch einmal an der Reihe, danach endet der Durchgang. Alle Spieler decken ihre Karten auf. Für Aktionskarte gibt es nun zufällig eine andere Karte mit Zahlenwert. Es die böse Wasserrattegibt Werte von 0 bis 9. Da aber jede Karte vierfach, die 9 jedoch neunfach vorhanden ist, ist so eine Aktionskarte ein hohes Risiko. Sind alle Aktionskarte ersetzt, werden die Punkte als Miese aufgeschrieben. Es werden so viele Durchgänge gespielt, wie Spieler teilnehmen. Wer dann die wenigsten Miesen hat, ist Sieger.

Biberbande ist ein schnelles Spiel. Es gehört schon eine gute Portion Kartenglück dazu, hier erfolgreich zu sein, doch relativiert sich dies über die Durchgänge. Bei wenigen Spielern wird oft schnell abgeklopft, da schon mit zwei guten Karten die Chance besteht, das beste Ergebnis davonzutragen. Bei vielen Spielern wird das Abklopfen gefährlichen, tauschen doch die lieben Mitspieler vorzugsweise bei dem, der abgeklopft hat. So dauern die Durchgänge etwas länger und bereiten auch mehr Spaß. Und das genau ist Biberbande: nicht originell, aber dafür schnell erklärt, schnell gespielt, Spaß gehabt und weggepackt. Etwas für zwischendurch.  (wd)

Steckbrief
Biberbande

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Illustration / Grafik
Monty und Ann Stambler Amigo 2 - 6 ab 6 Jahre 20 Minuten Björn Pertoft /
Markus Wagner