 |
Das Prinzip von Carcassonne ist sehr simpel: in jedem Zug zieht der
Spieler ein Plättchen, das er an die bestehende Auslage anlegen muss.
Dabei müssen die Motive an den Seiten (Stadt, Straße, Wiese)
übereinstimmen. Anschließend kann er eine seiner Gefolgsleute
(Spielfigur) auf das soeben gesetzte Plättchen stellen. Diese Gefolgsleute
werden je nach Art des Motivs (es gibt noch Klöster) unterschiedlich
bewertet, was Punkte bringt. Wer am Ende des Spiels, d. h. wenn alle
Plättchen angelegt sind, die meisten Punkte hat, ist Sieger. |
|
Schon kurz nach Erscheinen des Spiels wurde klar, dass Carcassonne ein besonders
gutes Spiel sein würde. Nach der
Spiel
2000 wurde es innerhalb von 10 Tagen 12 mal gespielt und so konnte direkt
die Rezension erfolgen. Bisher wissen wir keine Rezension über Carcassonne,
die früher (vor dem 6. November 2000) erschienen ist. Der Erfolg wurde
später dann auch offiziell: so wurde Carcassonne Spiel des Jahres und
gewann den Deutschen Spielepreis. Der Erfolg beruht auf den einfachen Regeln,
mit denen jeder dieses Spiel spielen kann. Dabei hat das Spiel eine Tiefe,
so dass es auch für Vielspieler und Strategen interessant ist. So verbindet
Carcassonne Viel- und Gelegenheitsspieler, ohne den einen zu unter- und den
anderen zu überfordern.
|
|
Der Name des Spiels kommt von einer französischen Stadt, deren Festungsbau
im Mittelalter seines gleichen sucht. Heute hat die Stadt ca. 45.000 Einwohner
und ist die Hauptstadt des Departement Aude. Hervorgehoben werden immer das
Schloss und die beiden Ringmauern. 1997 erklärte die UNESCO die Stadt
Carcassonne zum Weltkultererbe. Leser, die des Englischen, Französchen
oder Italienischen mächtig ist, können sich weitere Informationen
auf La Cité
des Carcassonne holen.
|
|