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App: Race for the Galaxy
RftG jetzt als App.
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Race for the Galaxy: Die App

Race for the Galaxy (RftG) ist ein erfolgreich Kartenspiel. Für das Rennen um die Galaxie gibt es nicht nur ein Grundspiel, sondern auf Deutsch noch drei Erweiterungen. Nun erschien das Spiel als App. Als Freund von Science Fiction im Allgemein und von RftG im Besonderen lud ich mir die App schon kurz nach Erscheinen herunter.

RftG ist ein Spiel für Kenner und als solches enthalten die Karten eine Menge Informationen. Von diesen werden bis zu 12, in Spezialfällen noch mehr, ausgelegt. Wie soll das auf dem kleinen Display eines Handys funktionieren?
Ich war gespannt. Die App versprach einen Online-Modus zum Spiel gegen menschliche Gegner und das Spielen gegen eine KI mit drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Ich kannte das Spiel und ersparte mir deshalb das Tutorial. Der Start eines Spiels ohne Erweiterungen gelang mühelos. Die Einteilung des Displays ist sehr gelungen, sodass die Auslagen und Handkarten übersichtlich angeordnet sind. Jede Karte wird klein dargestellt und lässt sich vergrößern. Im ersten Spiel war das gewöhnungsbedürftig. Weil ich RftG schon länger nicht mehr am Tisch gespielt hatte, benötigte ich das auch häufiger. Ab dem zweiten Spiel ging es flott von der Hand. Bei der Vergrößerung wird nicht nur die Karte dargestellt, sondern die einzelnen Funktionen, die durch Icons dargestellt sind, werden per Text erklärt. Das macht das Spielen einfach.
Ich bin mit der leichten KI gestartet. Sie setzte mir kurz zu, war aber nach ein paar Spielen keine Herausforderung mehr. Die mittlere KI bereitete mehr Probleme, von der harten KI erzähle ich nicht ganz so gern, obwohl ich sie schon besiegt habe.

Es folgten Online-Spiele. In den ersten Tagen gab es einige Mitspieler, die RftG wohl nur ausprobieren, denn manche Spiele blieben bei zwei gespielten Karten stehen. Sie lassen sich nur durch Aufgeben beenden. Weil es ohnehin keine Statistiken gibt, fällt das nicht schwer. Eine Zeitvorgabe für einen Zug und ein paar nette Statistiken mit Zahlenspielereien ist eine der ganz wenigen Änderungen, die ich mir wünsche. Inzwischen werden praktisch alle Spiele bis zum Ende gespielt, was in Online-Partien bei anderen Gesellschaftsspielen leider nicht selbstverständlich ist.
Die erste Erweiterung ist im Kauf enthalten. Mir gefällt die Alp so gut, dass ich mir auch die beiden anderen zugelegt habe. Außer einem marginalen Fehler am Ende des Spiels – der Spieler muss seine Handkarten auf zehn Karten reduzieren - ist alles bugfrei. Bei weit über 100 verschiedenen Karten mit „irren“ Kombinationsmöglichkeiten eine grandiose Meisterleistung.

Ich spiele fast nur noch mit allen Erweiterungen. Offline ist die mittelstarke KI mein bevorzugter Mitspieler. Gegen die starke KI bin ich ein paar Mal angetreten. Ich war chancenlos. Das freut mich, weil ich bei etlichen Umsetzungen von Brettspielen eine für mich zu schwache KI vorgefunden habe. Hier kann ich lernen, mein Spielniveau steigern und habe trotzdem noch eine Herausforderung.
Wer übrigens mal gegen mich spielen möchte, kann mir gern eine E-Mails (mit seinem Freundescode senden. Darüber kann man gezielt mit Freunden spielen. Eine kleine Chat-Funktion sucht man hier nämlich vergebens.
Ich kann jedem, der RftG mag, die App empfehlen. So muss die Umsetzung eines Gesellschaftsspiels sein. Ein paar kleine Features noch, und sie ist perfekt. (wd)