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SdJ - Kommentar zu den ListenSdJ - Kommentar zu den Listen

Dieses Jahr ist die Nominierungsliste der Jury ungewöhnlich. Gleich zwei der zum Spiel des Jahres nominierten Spiele sind im Format sehr klein, denn ihre Materialien befinden sich in der kleinen Kartenspiel-Stülpschachtel: Das originelle Hanabi vertritt die Garde der kooperativen Spiele. Qwixx hingegen ist ein schnelles Würfelspiel und enthält, obwohl die Schachtelgröße es vermuten lässt, keine Karten. Das einzige Spiel im großen Format ist Augustus. Schon beim Pfefferkuchel war es das höchstplatzierte Spiel aus dem Familienbereich. Der damals aufgebürdeten Favoritenrolle wurde es nun gerecht. Für die Wahl zum Spiel des Jahres herrscht damit eine ganz eigene Spannung: Wird es dieses Mal ein kleinformatiges Spiel? Oder muss es ein Spiel in einer großen Schachtel sein? Sollte es Hanabi oder Qwixx werden, würde es eine neue Ära beim Spiel des Jahres einläuten, denn nie konnte ein Spiel in einer so kleinen Schachtel den Titel gewinnen.

Augustus Hanabi Qwixx

Hingegen gibt es bei den Nominierungen zum Kennerspiel keine Überraschungen. Die Legenden von Andor und Die Paläste von Carrara würden im Vorfeld oft als mögliche Kandidaten gehandelt, ebenso die drei großen Felds, von denen sich nun Brügge durchgesetzt hat. Auch hier gibt es mit "Andor" einen Vertreter der kooperativen Spiele, der ebenso wie "Carrara" ein originelles Regelkonzept hat. Das eine führt die Regeln während des Spiels ein, der andere halbiert sie für den Start. Mit Brügge kommt dazu ein Vertreter, der eine sehr große Vielfalt von Kartenkombinationen mit sich bringt, die auch grafisch präsentiert wird.

Brügge Die Legenden von Andor Die Paläste von Carrara

Damit sind wir bei den großen Gewinnern. Da ist Michael Menzel, der sowohl als Autor als auch als Grafiker nominiert ist. Bei den Verlagen sticht Hans im Glück mit seinen beiden Nominierungen heraus. Nimmt man die Nominierung von Drei Magier im Kinderspielbereich sowie die Empfehlung von Rondo hinzu, ist die Schmidt-Gruppe stark vertreten. Ebenso darf sich Simba Toys freuen. Das lange abwesenden Label Noris hat wieder ein empfohlenes Spiel beim Spiel des Jahres (und dazu noch eines bei den Kinderspielen) und Zoch vervollständigt mit drei berücksichtigten Spielen den Erfolg. Wirkliche Gewinner aber sind Abacus und Nürnberger Spielkarten, weil sie es schafften, so gute Spiele in kleiner Schachtel herauszubringen, dass die Jury sie entgegen der Historie nominiert hat. (Redaktion)

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