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Taktische Tipps für Kingdom BuilderTaktische Tipps für Kingdom Builder

Auftakt: Wie starte ich gut in das Königreich?

"Meine, lieben Freunde", sagte die Fee, "Das Siedeln unterliegt hier der gleichen Gesetzmäßigkeit wie überall. Gefällt es euch nicht an dem Ort, an dem ihr euch zuerst niedergelassen hab, dann zieht weiter und sucht euch woanders eure neue Heimat. Jetzt möchtest du einwenden, dass du aber doch dort weitersiedeln musst, wo du bereits begonnen hast? Ja, solche königliche Dekrete dürfen nicht ignoriert werden. Deshalb musst du so siedeln, dass es ohne Missachtung dieser hochherrschaftlichen Anweisung möglich ist. Und bedenke: Die allererste Siedlung im Königreich wird nur durch das Gelände eingeschränkt, nicht durch bereits vorhandene Siedlungen. Aber schon bei der zweiten Siedlung ist dies anders."

Je weniger Landschaften du erkundest, je größer die Chance eines Neuanfangs.

Weil bis auf eine Landschaft, die Blumenwiese auf einer Insel, alle Landschaften mindestens drei Felder groß sind, wirst du deine drei ersten Siedlungen nebeneinander bauen müssen. Je weniger du dabei an andere Landschaftsformen angrenzt, je größer die Wahrscheinlichkeit, dass du mit den nächsten Siedlungen einen Neuanfang machen darfst. Berührst du dabei keine andere Landschaft außer der ,in die du gebaut hast, kannst du mit 4 Landschaften neu anfangen; nur eine, nämlich die gleiche, zwingt dich dort weiterzubauen, wo du bereits gesiedelt hast. Jede mehr Landschaftstypen an deine Siedlungen angrenzen, je unwahrscheinlicher wird ein Neuanfang.

Anzahl Wahrscheinlichkeit
1 Landschaftstyp 80 % (4von 5)
2 Landschaftstypen 60 % (3 von 5)
3 Landschaftstypen 40 % (2 von 5)
4 Landschaftstypen 20 % (1 von 5)
5 Landschaftstypen 0 % (0 von 5)

Beispiel: Wenn diese Koppel so am Rand liegt und ich eine Blumenwiese bekomme, kann ich meine Siedlungen so setzen, dass ich zu keiner anderen Landschaft Kontakt habe (orange Siedlungen, links). Setze ich sie jedoch ungeschickt, berühre ich sowohl die Wüste als auch den Canyon (schwarze Siedlungen, rechts).

Siedlungen haben nur Kontakt zur eigenen Landschaft. Siedlungen grenzen an drei Landschaften.

Merke: Lasse die ersten Siedlungen an möglichst wenig verschiedene Landschaftstypen angrenzen.

Dein Ortsplättchen ist ein Teleporterstein.

Nun werden die ersten Siedlungen nicht ziellos platziert, sondern in den meisten Fällen um damit ein Ortsplättchen zu bekommen. Welches Ortsplättchen gut ist, schauen wir uns im zweiten Teil an, wenn wir sie im Zusammenhang mit den Einwohnern betrachten. Hier nun betrachten wir den Weg, wie wir an ein Ortsplättchen gelangen, damit es schon bei den nächsten Siedlungen einen Vorteil bringt.

Manche Ortsplättchen erlauben mir das Einspielen einer weiteren Siedlung an einem festen Ort, z. B. die Oase in die Wüste. Wenn ich so ein Ortsplättchen bekomme und ich die entsprechende Gegend nicht berühre, weiß ich, dass ich mit dem Plättchen im nächsten Zug an einer beliebigen Stelle neu beginnen darf.

Beispiel: Wenn ich die Oase von Grasland aus erreiche (blaue Siedlungen, links) kann ich nächste Runde eine Siedlung auf ein beliebiges Wüstenfeld setzen. Von der Wüste aus (schwarze Siedlungen, Mitte) muss ich erst noch die begonnene Wüste auffüllen. Erst im vierten Zug kann ich in einer neuen Wüste beginnen. Noch ungünstiger ist der Canyon. Die noch leere Wüste wird meine Oase für volle sechs Runden in Anspruch nehmen (orange Siedlungen, rechts).

Siedlungen grenzen nicht an die Wüste. Siedlungen sind in der Wüste und verkleinern sie bereits. Siedlungen grenzen an die Wüste, die voll aufgefüllt werden muss.

Auch Ortsplättchen, die eine Siedlung versetzen, können sehr hilfreich sein. Wenn ich nur eine Siedlung an einer Landschaft habe, kann ich diese Siedlung versetzen, bevor ich die drei neuen Siedlungen meiner Geländekarte baue. So kann ich die früher gezeigte Situation an der Koppel dadurch "retten", dass ich mit ihr die Siedlung an Wüste und Canyon (Bild links) nach rechts versetze (Bild rechts). Nun kann ich die erste meiner drei Pflichtsiedlungen frei in der Wüste beziehungsweise im Canyon errichten.

Die linke Siedlung grenzt an drei Landschaften ... ... und sie wird vom Canyon bzw. der Wüste weggesetzt.

Merke dir: Sei nie dort, wo du demnächst bauen wirst.

Vergiss die Burgen nicht.

Im ersten Zug an eine Burg setzen? Es klingt wie ein Widerspruch, denn die Ortsplättchen geben ab sofort Vorteile, während eine Burg erst am Ende wirkt und Gold bringt. Oftmals liegt eine Burg jedoch isoliert und ist während des Spiels nur schwer erreichbar. Dies gilt vor allem für die beiden Burgen auf den Inseln. An eine solche Burg zu setzen, sichert das Gold dieser Burg, die vermutlich niemand sonst erreicht. Hier gilt es abzuwägen, wie groß die Gefahr ist, durch die Siedlungen an der Burg gespielt zu werden oder ob es sogar noch Vorteile bringt, in dem Gebiet weitere Siedlungen zu bauen, z. B. sind die Inseln mit Burgen hervorragende Startplätze, wenn als Einwohner der Fischer gemeldet hat und es für jede Siedlung am Wasser ein Gold gibt.

Beispiel: Wenn wir auf dieser Insel mit einem Canyon starten, so füllen wir ihn komplett auf (weiße Siedlungen). Außer einem Wald, bei dem wir unsere drei Siedlungen im Norden der Insel platzieren müssen, dürfen wir immer an andere Stelle beginnen und sei es, dass es die dritte Siedlung auf einer Blumenwiese ist.

Siedlungen grenzen nicht an die Wüste.

Merke: Bei mancher Burg ist alles Gold, was glänzt.

zu Teil II: Im Takt