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Anmerkungen zu ein paar ausgewählten Spielen

Hier geben wir kurz Eindrücke zu Spielen wieder, die wir noch nicht rezensiert haben, aber zu denen wir nun einen tieferen Einblick haben als nach der Spielwarenmesse im Februar.

Qwirkle (Schmidt)

Dieses Spiel haben wir in Essen aufgrund der Fülle neuer Spiele nicht weiter beachtet. Immer häufiger erreichen uns Nachrichten über die hohe Qualität des Spiels, die sich jetzt auch in Platz 6 beim Pfefferkuchel ausdrückt. Es ist die höchste Platzeirung eines Spiels mit einfachen Regeln und wir haben daraufhin das Spiel gespielt - gleich drei Mal an einem Tag. Es hart die Qualität von der wir vorher nur gehört hatten. Damit bürden wir ihm die Favoritenrolle beim Spiel des Jahres auf.

Blockers! (Amigo)

Dieses Spiel ist das zweite einfache, abstrakte Spiel in diesem Jahrgang und es hat ebenfalls eine hohe Qualität. Auf den Spieltischen war es genau so häufig. Es steht jetzt allerdings im Schatten von Qwirkle. Es ist schade, dass zwei hochwertige, einfache, abstrakte Spiele in einem Jahr erscheinen.

Mammut (Queen Games)

Das Spiel polarisiert: Die einen mögen es, die anderen nicht - und kaum einer bleibt gleichgültig. Dabei wird nur die Beute eines Mammuts verteilt und jeder darf sich nehmen, was er möchte. Hört sich schräg und macht bei einer Runde von Befürwortern viel Spaß

Paris Connection (Queen Games)

Das Spiel ist so einfach: Eisenbahnstrecken bauen oder Lokomotiven tauschen. Doch das Spiel ist kein Optimierungs- oder Bauspiel. Vielmehr ist es ein Bluff- und Einschätzspiel, das mit sehr wenigen Regeln auskommt. Was daraus wird, entscheiden die Spieler: Werden die Gesellschaften erfolgreich und schließen sie viele Städte an oder vergeuden sie ihre Lokomotiven auf dem platten Land und müssen sie gar als Anteile herhalten?

Bits (Ravensburger)

Es klingt wie Fits, es sieht aus wie Fits - und dennoch spielt es sich anders. Aus Steinen, die aus zwei Quadraten bestehen, müssen Formen gebildet oder vermieden werden. Es ist auch ein Solitärspiel für mehrere. Ob man es braucht, wenn man Fits hat, lassen wir dahingestellt sein und wer beide nicht hat, bekommt nun eine Auswahl.

Das Geheimnis von Monte Cristo (eggert)

Die Originalität kommt aus dem Action Slide, der bestimmt, wer welche Aktion durchführen darf. Die Aktionen sind dann sehr einfach: Karten verteilen, Spielfiguren setzen, Schätze verteilen oder sich vordrängeln. Es dauert ein paar Partien bis man merkt, was am Action Slide wichtig ist und wie man agieren sollte. Dabei weiß man von vornherein, dass die Mitspieler alles tun, um die Aktionen möglichst ungünstig für die Mitspieler auszuführen.

Troyes (Pearl Games)

Im mittelalterlichen Troyes versuchen die Spieler ihren Einfluss auf Adel, Klerus und Bürgertum gewinnbringend zu nutzen. Anfangs hat jeder Spieler vier bis sechs Spielfiguren, die in diesen Bereichen tätig sind. Jede dieser Spielfiguren bringt einen Würfel der zum Bereich gehörenden Farbe. Mit Einflusspunkten, die man durch Einsatz von Würfeln erhalten kann, wirbt man weitere Spielfiguren an, die nun auch versuchen, neue Würfel zu bringen oder Einfluss bei den ausliegenden Persönlichkeiten zu erlangen. Diese Personen werden mit Würfeln aktiviert und geben wieder weitere Vorteile, damit man mehr Einfluss und Siegpunkte über die drei Gewalten erringt.
Da man auch die Würfel der Mitspieler erstehen kann, ohne dass sie sich wehren können, ist hier exaktes Timing und genaues Beobachten der gegnerischen Möglichkeiten erforderlich. Das Regelwerk ist sehr umfangreich, aber da in einem Spiel nur 12 oder 13 der 33 Persönlichkeiten zum Zuge kommen, kann man diese nach und nach kennenlernen. Hier liegt eine gelungene Kombination von Workerplacement und Würfelspiel vor.

Lancaster (Queen Games)

Um vom einfachen Lord zum mächtigsten Verbündeten des Königs aufzusteigen, müssen die Spieler ihre anfänglich kleine Ritterschaft vergrößern, das heißt neue Ritter anwerben und die vorhandenen zu stärkeren Rittern ausbilden. Das geschieht in den verschiedenen Counties oder in der eigenen Burg, die man auch ausbauen sollte, um mächtiger zu werden.
Eine weitere Möglichkeit, Macht zu erringen, besteht darin, die eigenen Ritter zur Unterstützung des Königs in den Kampf gegen die Normannen zu schicken, Zuerst gibt es dann eine Belohnung des Königs für jeden eingesetzten Ritter. Werde die Schlachten geschlagen, gibt es viele Machtpunkt im Falle eines Siegessehr wenige, wenn überhaupt bei einer Niederlage, Bei einer Niederlage müssen die eingesetzten itter zurückgekauft werden oder gehen verloren.

Pfiffig ist der Einsetzmechanismus. Man setzt reihum seine Ritter ein. Möchte ein anderer die Gaben des entsprechenden Counties, so kann er einen stärkeren Ritter schicken, oder einen schwächeren Ritter mit Hilfe von Knappen stärken, dass er den zuerst Platzierten verjagt. Der Verjagte ist dann nicht verloren, sondern kann sich einen neuen Platz suchen. Man spielt hier zwar kräftig gegeneinander aber man bekommt immer etwas, auch wenn nicht unbedingt das Gewünschte. Auch über die Regeln, die gelten sollen wird immer wieder abgestimmt, denn es gibt immer drei Gesetze, über die von allen Spielern abgestimmt wird. So kann man bei den Mechanismen, die zum Spielsieg führen, mitbestimmen.
All das hinterlässt ein gutes Spielgefühl.

Prototypen

Zu den Prototypen werden noch Angaben folgen. Mit einigen eröffnen wir die Vorschau auf die Spiel '11.