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Deutscher SpielepreisDeutscher Spielepreis 2011 - Kommentar

Der Deutsche Spielepreis ist der Preis der Vielspieler. Hier stimmt ab, wer gern spielt und dabei oft die strategischen Spiele. Deshalb sind seit einigen Jahren überwiegend nur große Spiele mit langer Spieldauer in den Top Ten vertreten. Dies ist dieses Jahr nicht anders.

Weil es im Jahrgang 2010/11 mit 7 Wonders einen Überflieger gab, ist sein Gewinn nicht überraschend. Das gilt auch für die weiteren Plätze. Die Vorhersage wurde bereits fünf Monate früher getroffen - auf dem Spieletreff in Oberhof. Der dort verliehene Pfefferkuchel war für viele Spiele ein Maßstab des Erfolgs, doch nie waren die beiden Ergebnisse so nah beieinander wie dieses Jahr.

7 Wonders Die Burgen von Burgund Troyes Monster-Falle

Es sind nicht nur die ersten beiden Plätze, die identisch sind, sondern auch die letzten beiden der Top Ten. Vermutlich wegen der geringeren Verbreitung weist Lancaster die größte Differenz bei beiden Preisen auf - einmal Platz drei und einmal Platz 8. Was dazwischen liegt hat maximal eine Abweichung von zwei Plätzen - bis auf eine erklärliche Ausnahme. Während beim Pfefferkuchel Qwirkle mit dem sechsten Platz zum Favoriten auf das Spiel des Jahres erhoben wurde, gelangte beim Deutschen Spielepreis Asara auf den fünften Platz. Das verwundert nicht weiter, denn in Oberhof konnte Asara bereits 2010 als Prototyp gespielt werden und war mit seinem Erscheinungsdatum im August auf dem Treff 2011 kaum noch eine Neuheit. Hingegen ist das Publikum des Deutschen Spielepreises eher den anspruchsvolleren Spielen zugeneigt und hier ist Asara, auch erkenntlich an der Nominierung zum Spiel des Jahres, das Highlight im Bereich des anspruchsvollen Familienspiels.

Nun mag sich manch einer ob der Ähnlichkeiten fragen, ob es denn dann zweier solcher Abstimmungen bedarf. Hier lautet die Antwort klar: Ja! Während der Pfefferkuchel sich als früher Gradmesser etabliert hat, ist der Deutsche Spielepreis das große Highlight für die Vielspieler. Er weist dabei nicht nur eine deutliche höhere Stimmenzahl auf, sondern erfährt auch eine ganz andere Resonanz. Dies liegt nicht zuletzt an der Nähe zur Spiel und an der Verleihung im großen stilvollen Rahmen, die dem Ganzen eine zusätzliche Würdigung gibt.

Werfen wir noch einen Blick auf den Gewinner des Deutschen Kinderspielepreises. Die Monsterfalle hat vielfach überzeugt und wie die Gewinner in den letzten Jahres ist es ein Spiel für ältere Kinder und Familien. Auch hier kam der Erfolg nicht unerwartet, war es doch das Kinderspiel auf der Nominierungsliste mit der höchsten Altersanagabe. Hier schließt sich der Kreis der großen Spielepreis, die dieses Jahr fast ohne Überraschungen waren, setzen sich doch die guten Spiele immer wieder und überall durch. (Redaktion)

Deutscher Spielepreis 2011
Platz Spiel Autor(en) Verlag
1 7 Wonders Antoine Bauza Repos
2 Die Burgen von Burgund Stefan Feld alea
3 Troyes Sébastian Dujardin
Xavier Georges
Alain Orban
Pearl Games
4 Navegador Walther M. Gerdts PD-Verlag
5 Asara Wolfgang Kramer
Michael Kiesling
Ravensburger
6 Mondo Michael Schacht Pegasus
7 Pantheon Michael Tummelhofer Hans im Glück
8 Lancaster Mathias Cramer Queen Games
9 Luna Stefan Feld H@ll Games
10 Strasbourg Stefan Feld Pegasus


Deutscher Kinderspielepreis 2011
Platz Spiel Autor Verlag
1 Monster-Falle Inka Brand
Markus Brand
Kosmos

Essener Feder 2011
Spiel Autor Verlag
Expedition Sumatra Britta Stöckmann
Jens Jahnke
Igramoon