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Spiel des Jahres
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SdJDixitDixit ist Spiel des Jahres:
... und der Mann im Mond schaut zu

Was gibt es bei Dixit alles zu entdecken?22 Jahre hat es gedauert bis zum zweiten Mal ein kommunikatives, zur Kreativität animierendes Spiel den Titel "Spiel des Jahres" verliehen bekam. Damals war es Barbarossa (Klaus Teuber, Kosmos), heuer ist es Dixit (Jean-Louis Roubira, Libellud). Ein solcher Titelträger deutete sich bereits im letzten Jahr an, als mit Fauna und Pandemie zwei Spiele auf der Nominierungsliste waren, die nicht mehr Vertreter des German Games waren. In diesem Jahr erklomm Dixit, das bereits analoge Titel in Frankreich und Spanien gewann, den Gipfel.

Mit dieser Entscheidung vollendet die Jury auch den bereits mit den Listen eingeschlagenen Weg des miteinander Spielens. Nicht der Wettbewerb steht im Vordergrund, sondern das gemeinsame Erleben. Ohne selbst zeichnerisch aktiv zu werden, bekommen die Spieler mit den 84 surrealistischen Illustrationen ein Mittel an die Hand, das von ihnen unbekannte Assoziation und sie so in eine neue Gedankenwelt trägt.
Wir erhalten hier nach Dominion wieder ein Spiel des Jahres, das anders ist als die meisten Spiele. So wird den Menschen, die wenig spielen, gezeigt, wie vielfältig Gesellschaftsspiele sind.

Mann im MondZum Abschluss noch ein paar persönliche Worte. Als uns Dixit auf der Spiel '09 vorgestellt wurden, waren wir sofort von der Spielidee begeistert. Genau zu dem Zeitpunkt waren Grafikerin und Autor bei Asmodee und signierten die Spiele. Beachtet wurde das kaum. Wir lassen Spiele nur selten signieren, doch die Signaturen von Marie Cardouat waren einzigartig: Statt eines Autogrammes zeichnete sie ein Bild in die Spielschachtel (und bei jeder etwas Anderes). Bei uns war es ein Mann im Mond, heute schaut er sicher glücklich auf die Erde. (Redaktion)