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Anmerkungen zu ein paar ausgewählten Spielen

Hier geben wir kurz Eindrücke zu Spielen wieder, die wir noch nicht rezensiert haben, aber zu denen wir nun einen tieferen Einblick haben als nach der Spielwarenmesse im Februar.

Asteroyds (Ystari)

Wir fliegen durch das Weltall, das voll von Asteroiden ist. Es gilt als erster die vier Sternentore anzufliegen. Wir würfeln die Asteroidenbewegungen aus, führen sie aber nicht durch. Dann programmieren wir unser Raumschiff. Nun bewegen sich erst Asteroiden und dann die Raumschiffe. Kollisionen beenden nicht nur die Bewegung, sie bringt auch noch Schaden am Raumschiff. Falls die Flüge zu ungestüm sind, kann das Raumschiff zerstört werden. So kann man auch gewinnen, indem man der einzige Überlebende ist.
Asteroyds erinnert stark an Robo Rallye. Der Vorteil hier liegt in der Kürze. Ein Spiel dauert maximal 30 bis 40 Minuten. Außerdem ist man seines Glückes Schmied, denn Einfluss auf die Mitspieler hat man nicht. Das stört auch nicht, denn die zahlreichen Missgeschicke sorgen für genügend Schadenfreude. (wd)

Charly (Abacus)

Jeder Spieler hat Tiere auf Handkarten, die auf einer Party gefüttert werden wollen. Einige Karten, die das auf der Party vorhandene Futter zeigen sind allen bekannt, jeder Spieler kennt eine weitere Karte. Nun versucht man seine Partygäste per Kartentauch so auszutauschen, dass für möglichst viele Futter da ist und den Austausch so früh zu beenden, dass bei den anderen mehr ungefütterte Tiere übrig bleiben. Schnell erklärt war es ein lustiges Spiel für zwischendurch, dass immer wieder auf den Tisch kam. (bd)

Chocolatl (Quined Games)

Die Spiele von Günter Burkhardt liegen mir nicht sehr, aber ich gebe jedem Spiel gern eine Chance. Bei Chocolatl wird an 6 Stationen mit 12 Karten geboten. Je nach Station bekommt man eine Verbesserung für zukünftige Gebote oder Siegpunkte, manchmal indirekt.
Mein einziges Spiel ging über die volle Distanz von sieben Runden. Sehr schnell wurde klar, dass man für einen Erfolg fast immer sehr hohe Karten paaren muss. Für mich bleibt es dabei, dass mir Günter Burkhardts Spiele keinen Spaß bereiten. (wd)

Fresko (Queen Games)

Fresko gewann den Pfefferkuchel. Es besticht durch seine Farbpracht, bietet ein einfacher Spiel zum Einstieg oder für größere Kinder und komplexere Spielmöglichkeiten für Vielspieler. Thematisch restauriert man das Fresko eines Doms. Dazu besorgt man sich Farben, mischt sie und malt das Fresko neu. Zwischendurch müssen Portraits für Geld gemalt werden und den Gehilfen auch mal ein Theaterbesuch spendiert werden, damit sie bei Laune bleiben.
Das Spiel bereitet große Laune. Für mich liegt die einzige Ungewissheit darin, ob man eine Führenden noch einholen kann. Dies geschah in meinen Spielen sehr selten. (wd)

Hexenflug (Amigo)

Aufgabe ist es hier Hexen das fliegen beizubringen. Nach Can't-Stop-Manier werden hier Karten gezogen die dann in aufsteigender Reihenfolge an ihre Reihen angelegt werden müssen. Solange man dort nicht versagt bekommt man Belohnungen, mit denen man dann später in Flugprüfungen Hexenbücher erringen kann. Mit ein oder zwei Spielrunden ist der Mechanismus verstanden, und die Flugbesen können starten. (bd)

Himmel, A... und Zwirn (Ravensburger)

Es ist ganz einfach, weil es Karten von 1 bis 70 gibt und dazu ein paar Aktionskarten. In zwei Spalten liegen zunächst zwei Zahlen, Wer am Zug ist, legt eine Karte mit niedriger Zahl darunter. Später erhöht man die untere Zahl ohne die obere zu überschreiten. Alternativ kann man eine Aktionskarte spielen. Dann darf man eine Karte bei einem Mitspieler klauen, die obere Karte einer spalte erhöhen oder die Spielrichtung ändern. Wer keine Karte mehr spielen kann, muss die Riehe nehmen über der die Himmel, A…. und Zwirn-Karte liegt. Er beginnt dann eine neue Spalte.
Es ist ein schneller, schöner Absacker. Er hat das Spielgefühl von 6 nimmt! Mit einer anderen Mechanik, die schneller ist. Und es ist das Spiel mit dem besten Richtungswechsel, denn wer gemein ist, kann sofort auf seine eigene Gemeinheit treffen. (wd)

Level X (Schmidt)

Vier Würfel werden bei Level X beliebig gruppiert, um damit Zahlen zwischen 5 und 10 zu erzeugen. Um diese für jede so erzeugte Zahl geht ein Spielstein in der entsprechenden Reihe ein Feld vor. Alle Felder, bis auf die Endfelder der Reihen können von mehreren Figuren besetzt sein. Steht die Figur auf dem Endfeld einer Reihe, bekommt sie einen Chip mit entsprechendem Wert, wenn die Zahl gewürfelt wird. Erreicht ein anderer Spieler das Endfeld, wird die erste Figur geschlagen, und muss von vorn in der Reihe wieder anfangen. Je kleiner die Zahl, desto mehr entsprechende Chips sind vorhanden. Außerdem gibt es für ganze Sätze, das heißt je einen Chip von jeder Farbe wertvolle Bonuschips Gutes Aufteilen der Würfel ist sehr wichtig, doch auch das glückliche Würfelhändchen spielt mit. (bd)

Rattus (White Goblin Games)

Zu Rattus habe ich eine besondere Beziehung, bin ich doch nach dem chinesischen Horoskop eine solche. In Rattus übertragen sie die Pest und raffen die Bevölkerung hin. Mit Unterstützung von sechs Personen versuchen die Spieler, ihre Leute überleben zu lassen.
Rattus spaltet die Spieler. Einige finden, es passiert zu wenig oder es sei zu wenig strategisch. Andere lieben die düstere Thematik und die für ein taktisches Spiel geringe Spieldauer. Ich mag es und war in Oberhof bekannt als jemand, der es stimmungsvoll erklären konnte. (wd)

Revolution (Pegasus)

Jeder Spieler "beeinflusst" Personen durch Zwang, Erpressung oder Bestechung. Damit geben einem die Personen neue Möglichkeiten von Zwängen und Erpressungen sowie Siegpunkte und Zugang zu Gebäuden. Am Ende bringen die Mehrheiten dann auch Siegpunkte.
Es ist ein Spiel, bei dem Marker verdeckt platziert werden. Es lebt - für mich ausschließlich - von seiner Thematik.

Samarkand (Queen Games)

Samarkand stand in Oberhof deutlich hinter Fresko zurück. Es ist ein Spiel, bei dem die Thematik (Heiraten in mehrere orientalische Familien) und die Mechanik (wir erweitern Karawanen). Die züge gehen flott von der Hand obwohl es viele Möglichkeiten gibt.
Es erreichte Platz 8 beim Pefferkuchel, was dieses Jahr für ein Spiel dieser Komplexität und Dauer äußerst gut ist. Nach der Bekanntgabe schauten es sich zahlreiche Spieler zum ersten Mal an, alle sehr zufrieden, für mich nicht unerwartet, weil ich es sehr gern spiele und es mein meistgespieltes Spiel in Oberhof war. (wd

Seidenstraße (DDD)

Über ein Wegenetz ziehen unterschiedlich große Karawanen. Sie werden von allen Spielern per Karten bewegt. Erreicht die Karawane ihr Ziel, bekommt der Spieler mit den meisten Karten einer are einen Edelstein. Das Grundprinzip wird durch Aktionen unterwegs und die dadurch manchmal ausgelösten Verteilungen von weiteren Diamanten abwechslungsreich gestaltet.
Ich habe das Spiel abends am letzten Tag kennengelernt. Um es zu genießen war ich zu müde; die Diskussionen nach dem Spiel zeigten mir, dass die anderen Spieler es ebenfalls interessant fanden. (wd)

Velo City (Abacus)

In Velo City fahren Teams ein Wettrennen. Die drei oder vier Fahrer werden mit Würfeln bewegt, entweder einzeln oder pulkweise. Windschatten ermöglicht ein schnelleres Vorankommen, erfordert aber Energiedrinks. Die aber braucht man auch für mehr Würfel oder um auf einem Gullideckel stehen bleiben zu können.
Das Ganze ist ein taktisches Würfelspiel. Es ist nett zu spielen, doch der Wiederspielreiz hielt sich in Grenzen. (wd)

Prototypen

zu den Prototypen Asara und dem neuen H@ll Games Spiel werden Beschreibungen in Kürze folgen. Wir eröffnen damit dann unsere Messevorschau auf die Spiel '10. (wd)