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Top-Spiele des Pfefferkuchels: Platz 4:Vegas Platz 5:Hawaii Platz 6:Kingdom Builder Platz 7:Pictomania Platz 8:Indigo Platz 9:Ora & Labora Unser SdJ-Tippspiel: SdJ-Tippspiel gestartet |
Der deutsche Spielepreis (DSP) wurde in den letzten Jahren, von strategischen Spielen beherrscht. Daran hat sich dieses Jahr etwas geändert: Es gibt keine Ausnahmen mehr. Gab es im letzten Jahr mit Pandemie ein kooperatives und mit Fauna ein Schätzspiel unter den Top 10, so sucht man solche Spiele hier vergebens. Daran konnte der Gewinn des Dixit zum Spiel des Jahres auch nichts ändern. Auch konnte sich kein Spiel in einer kleinen Schachtel platzieren. Die Zeiten eines 6 nimmt! und eines Trans Americas sind derzeit ebenso vorbei wie die einer Villa Paletti oder eines Paris Paris.
Dieser Weg war meines Erachtens vorgezeichnet und innerhalb dieses Weges überrascht der Sieger, Fresko, nicht: Die Mechanik wurde thematisch gut eingebettet, die Gestaltung ist wunderschön, der Anspruch skalierbar und so werden Gelegenheitsspieler noch und Strategiespieler schon angesprochen.
Die weiteren Platzierungen überraschen nicht wirklich. Was dem Oscar der Golden Globe ist dem Deutschen Spielepreis der Pfefferkuchel: Die ersten sechs Spiele des Pfefferkuchels finden sich auf den Plätzen 1 bis 3 und 5 bis 7 wieder. In zukünftigen Jahren wird die Prognose, welche Spiele beim Deutschen Spielepreis platziert sind, leichter fallen. Nur die Reihenfolgebleibt dann abzuwarten.
Die Entwicklung des Deutschen Spielepreises verwundert wenig. Eine kleine Szene mit Vorliebe für strategische Spiele beherrscht nicht nur hier, sondern auch anderenorts das Geschehen. Allein sind sie nicht immer ein Wirtschaftsfaktor. Dies ist auch hier gut zu erkennen, denn für ein Macao, das immerhin auf Platz 8 gelandet ist, veröffentlichte der zuständige Redakteur Verkaufszahlen gepaart mit einer düsteren Prognose.
Unter diesen Umständen stellt sich die Frage: "Quo Vadis, DSP?" Meine Antwort darauf lautet: "Es wird noch einige Zeit so bleiben." Ich persönlich empfinde die Vorherrschaft der Strategiespiele als monoton. Doch hatten wir dies nicht schon einmal auf der Verlagsseite als Hans im Glück und alea ein Jahrzehnt den Deutschen Spielepreis dominierten? (wd)
| Platz | Spiel | Autor(en) | Verlag | Stimmen |
| 1 | Fresko | Marco Ruskowski Marcel Süßelbeck |
Queen Games | 2087 |
| 2 | Vasco da Gama | Paolo Mori | What's Your Game? | 2033 |
| 3 | Die Tore der Welt | Michael Rieneck Stefan Stadler |
Kosmos | 1701 |
| 4 | Tobago | Bruce Allen | Zoch | 1389 |
| 5 | Hansa Teutonica | Andreas Steding | Argentum | 1292 |
| 6 | Magister Navis | Carl de Visser Jarratt Gray |
Lookout Games | 1144 |
| 7 | Egizia | Acchittocca | Hans im Glück | 994 |
| 8 | Macao | Stefan Feld | alea | 965 |
| 9 | Dungeon Lords | Vlaada Chvatil | Czech Games Edition | 759 |
| 10 | Machtspiele | Maximilian Thiel | eggertspiele | 669 |
| Platz | Spiel | Autor | Verlag |
| 1 | Kraken-Alarm | Oliver Igelhaut | Kosmos |
| Spiel | Autor | Verlag |
| Vor den Toren von Loyang | Uwe Rosenberg | Hall Games |