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SdJ - Kommentar zu den Siegern

Die Entscheidungen der Jury stehen: Dominion (Hans im Glück) und Das magische Labyrinth (Drei Magier Spiele) sind die Sieger.

In einem sehr starken Jahrgang setzte sich Dominion gegen vier Spiele durch, die allesamt würdige Spiele des Jahres gewesen wären. Es erinnert ein wenig an die Nominierungsliste aus dem Jahr 2004, als es auch so viele gute Spiele gab, dass wir uns wünschten, es gäbe nicht nur einen Hauptpreis.

Dominion Für die diesjährigen Wahl gab es viele Facetten: Fauna mit Schätzung und Wissen, Fits mit leichtem Einstieg, Finca als German Game und Pandemie als kooperatives Spiel bilden jedes für sich eine Klasse. Mit Dominion hat sich die Jury nicht nur ein sehr gutes Spiel gewählt, sondern gleichzeitig das originellste ausgezeichnet. Das Spielprinzip ist so einfach, dass die Regel in drei Sätzen zusammengefasst werden kann: Jeder bekommt fünf Karten auf die Hand. Im seinem Spielzug spielt er zunächst eine Aktionskarte, befolgt sie und tätigt dann einen Kauf. Wer bei Spielende die meisten Siegpunkten in seinen Karten hat, ist der Gewinner, Was so einfach klingt ,wird durch die zu erwerbenden Karten zur Vielseitigkeit: Ob ein schnelles, kurzweiliges Spiel gespielt wird oder ein Spiel mit aggressiven Karten obliegt den Spielern bei der Wahl der Karten, die man kaufen kann. Die Vielseitigkeit ist das große Plus von Dominion und hält es lange interessant. Wir sind überzeugt davon, dass es Brücken zwischen Gelegenheitsspielern und Vielspielern schlagen wird. Wir denken, es wird in die große Riege der Spiele kommen, wie wir sie nur jedes Jahrzehnt einmal vorfinden: Scotland Yard in den 80igern, Die Siedler von Catan in den 90igern, Carcassonne zur Jahrtausendwende und nun, ein Jahr zu früh für ein neues Jahrzehnt: Dominion.

Das magische Labyrinth Bei aller Euphorie über die Wahl von Dominion darf auf keinen Fall das Kinderspiel vergessen werden. Schließlich es ist noch wegweisender, führt es doch den Nachwuchs an Gesellschaftsspiele oder besser Regelspiel heran. Oft wurde diskutiert, ob das Prinzip des "Labyrinths" nicht nur ein verbessertes Goblins Gold ist. Es ist müßig zu diskutieren, auch weil die Situation längst mit Akaba und dem schwarzen Piraten geklärt ist. Ein gutes Spiel gehört ausgezeichnet. Merkfähigkeit ist etwas, das in vielen Kinderspielen vorkommt und oft zu einer ausgewogenen Situation zwischen Kindern und Erwachsenen führt. Hier ist es richtig eingekleidet, denn Labyrinthe faszinieren fast jeden, unabhängig vom Alter. Was dem ver-rückten Labyrinth verwehrt blieb - eine solche Auszeichnung - erhielt nun das magische.

Herzlichen Glückwunsch an die beiden Sieger. (Redaktion)