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Deutscher SpielepreisDeutscher Spielepreis 2009 - Kommentar

Der Deutsche Spielepreis ist vergeben und erwartungsgemäß heißt der Sieger Dominion (Donald X. Vaccarino, Hans im Glück). Damit ist es wieder so weit: Wir haben ein Spiel, dass sowohl Spiel des Jahres ist als auch den Deutschen Spielepreis gewann. Das letzte Mal war dies bei Carcassonne der Fall, das ebenfalls aus dem Hans im Glück Verlag stammt. Damit gibt es wieder ein ganz großes Spiel und dessen Originalität gepaart mit Einfachheit und Vielseitigkeit werden weiterhin für viele schöne Stunden sorgen.

Auf den Plätzen folgen Le Havre (Uwe Rosenberg, Lookout Games) und Pandemie (Matt Leacock, Pegasus). Le Havre als Nachfolger von Agricola konnte den Spitzenplatz nicht ganz verteidigen und der Autor "droht" schon mit dem nächsten Werk: Vor den Toren von Loyang. Pandemie hingegen ist eine ganz andere, bisher oft wenig beachtete Art von Spiel: Es ist kooperativ. Es tut gut, dass diesem Genre nach der Nominierung auch hier ein guter Platz zuteil wurde, denn gerade diese Spiele bringen ein Miteinander im Wettkampf, der nun gegen das Spielsystem geht, mit sich.

Die weiteren Platzierungen zeigen die Nähe zwischen den beiden wichtigsten Spielepreisen: Vier der fünf nominierten Spiele sind in den Top Ten; vor allem für das Schätzspiel Fauna (Friedemann Friese, Huch & Friends) eine tolle Leistung.

Dominion Le Havre Pandemie Burg der 1000 Spiegel

Doch auch verabschieden müssen wir uns von zwei Dingen: Zum einen gibt es die kleine Schachtel nicht mehr. Die Zeiten, in denen ein Kartenspiel wie 6 nimmt (Wolfgang Kramer, Amigo) gewinnt, scheinen endgültig vorbei zu sein. Im letzten Jahr war mit Wie verhext! (Andreas Pelikan, alea)noch wenigstens ein Spiel in einer kleineren, wenngleich nicht ganz kleinen Schachtel unter den Top Ten. Zum anderen, und wir bleiben damit bei alea, ist dieser Verlag nicht vertreten, ausgerechnet im Jubiläumsjahr des zehnjährigen Bestehen.

Schauen wir auf das Kinderspiel. Mit Burg der 1000 Spiegel (Inka und Markus Brand, Kosmos) gewann ein umstrittenes Spiel, weil Kinder mit den Strahlen und Erwachsene nicht mit dem Merken zu Recht kamen. Doch der Sieger beim Kinderspiel war immer schon anspruchsvoll und wirkt oft so, als wenn Erwachsene überlegen, was wohl ein gutes Kinderspiel sei. (wd)

Deutscher Spielepreis 2009
Platz Spiel Autor(en) Verlag Stimmen
1 Dominion Donald Vaccarino Hans im Glück 4735
2 Le Havre Uwe Rosenberg Lookout Games 2559
3 Pandemie Matt Leacock Pegasus 2504
4 Finca Ralf zur Linde, Wolfgang Sentker Hans im Glück 1695
5 Small World Philippe Keyaerts Days of Wonder 1155
6 Valdora Michael Schacht Abacusspiel 1002
7 Diamonds Club Rüdiger Dorn Ravensburger 911
8 Im Wandel der Zeiten Vlaada Chvátil Pegasus 718
9 Sherwood Forest Nils Finkemeyer eggertspiele 679
10 Fauna Friedemann Friese Huch & Friends 657


Deutscher Kinderspielepreis 2009
Platz Spiel Autoren Verlag
1 Burg der 1000 Spiegel Inka und Markus Brand Kosmos